Erstellt am 18. Februar 2016, 14:25

von Walter Fahrnberger

Der Showdown vor der FF-Bezirkswahl. Am Samstag geht das Duell ums Bezirkskommando über die Bühne. Auch bei der Stellvertreterwahl ist alles offen.

 |  NOEN, Symbolbild
„Ich lasse mich überraschen“, sagt der amtierende Bezirksfeuerwehrkommandant Alfred Puschacher auf die Frage, wie er die Chancen auf seine Wiederwahl einschätzt. Zumindest ist es ein ausgesprochen fairer Kampf zwischen ihm und Roman Thennemayer, betont er. „Wir reden alles aus, es gibt keine Unstimmigkeiten.“

Wie in der Vorwoche berichtet, wird der Manker Abschnittsfeuerwehrkommandant am kommenden Samstag bei der Wahl im Feuerwehrhaus in Pöchlarn (Beginn 9 Uhr) Puschacher herausfordern. Das geschieht bereits im ersten der zumindest fünf Wahlgänge. Je nachdem, wie die Wahl ausgeht, wird auch das Amt des Stellvertreters im Bezirkskommando beeinflusst werden.

Hierbei soll vor allem das ungeschriebene Gesetz weiter gelten, dass der Stellvertreter aus den Gemeinden südlich der Donau kommt, wenn der Kommandant nördlich der Donau beheimatet ist oder umgekehrt.

Auch Verwaltung und Stellvertretung offen

Wird Thennemayer Kommandant, stellt sich Anton Jaunecker (aktueller Feuerwehrkommandant-Stv. im Abschnitt Persenbeug) dieser Wahl. Sein Pendant aus dem Ybbser Abschnitt, Manfred Schmidl und Abschnittsfeuerwehrkommandant Josef Riegler – der nicht als Bezirkskommandant kandidiert – würden andernfalls um das Stellvertreter-Amt buhlen. Ähnlich ist es auch bei der Position des Leiters des Verwaltungsdienstes im FF-Bezirkskommando.

Hermann Mühlbacher hat schon vor einem Jahr seinen Rücktritt angekündigt. Ihm wäre Stellvertreter Josef Lagler (beide von der FF Seiterndorf) gefolgt. Der steht allerdings nur für dieses Amt zur Verfügung, wenn Alfred Puschacher weiter Bezirkskommandant bleibt, wie er im NÖN-Telefonat bekräftigt. Für Spannung ist also gesorgt.