Erstellt am 09. November 2015, 14:47

von NÖN Redaktion

DNA-Spur führte zu Grabplünderer. Ein 32-jähriger Slowake raubte im Juli Blindenmarkter Grabschmuck.

Friedhof Blindenmarkt wurde im Juli von Grabschmuck-Plünderern heimgesucht. Jetzt wurde ein 32-Jähriger als Täter ausgeforscht - er dürfte noch Komplizen gehabt haben. Foto: Schlemmer  |  NOEN, Schlemmer
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Heuer in der Nacht von 22. auf 23. Juli suchten dreiste Diebe den Blindenmarkter Pfarr- und Gemeindefriedhof heim – schon wieder, denn auch im Jänner 2014 wurde die letzte Ruhestätte von Dieben heimgesucht.

Bei der Aktion im Juli plünderten Diebe 56 Gräber, schraubten und rissen Grabschalen und -figuren aus Kupfer, Messing und Bronze ab.

Ziel der Raubaktion: Buntmetalle, für die sich nach wie vor beachtliche Preise erzielen lassen. Rund 18.500 Euro Schaden richteten die Täter an.

Doch nun gibt es eine Erfolgsmeldung bei der Fahndung zu vermelden. Durch eine DNA-Spur – am Friedhof wurden zurückgelassene Kleidungsstücke gefunden – konnte die Polizei einen Treffer in der internationalen DNA-Datenbank erzielen. Diese Spur wird einem 32-jährigen slowakischen Staatsbürger zugeordnet.

Der mutmaßliche Täter ist in seinem Heimatland schon mehrmals vorbestraft. Aufgrund der Spurenlage vermutet die Polizei, dass mindestens ein Komplize am Diebstahl beteiligt war. Eine Überprüfung der vermuteten Wohnadresse des Tatverdächtigen in der Slowakei wurde bereits veranlasst. Ein Ergebnis steht noch aus.

NÖN.at hatte bereits vergangene Woche berichtet: