Nöchling , Dorfstetten

Erstellt am 27. Mai 2017, 05:00

von Anna Faltner

„Glaube soll Freude bringen“: Kaplan im Interview. Nach zwei Jahren als Kaplan in Nöchling und Dorfstetten verschlägt es Martin Hochedlinger nach Kirchberg an der Pielach. Dort ist er ab September als Moderator tätig.

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Sein Berufsweg begann im Einzelhandel und bei der Polizei – im Sommer 2015 ließ sich Martin Hochedlinger zum Priester weihen. Die letzten zwei Jahre war der 42-Jährige in den Pfarren Nöchling und Dorfstetten als Kaplan tätig. Nun zieht es ihn nach Kirchberg.

NÖN: Wie kam es zu dem Wechsel nach Kirchberg?

Als Kaplan ist man sowieso immer nur eine Zeit lang tätig, etwa zwei bis drei Jahre. Mir wurde die Stelle von der Diözese angeboten und ich habe zugesagt. Die Pfarre ist meinem Namenspatron, dem heiligen Martin von Tours, geweiht und ich kenne sie schon aus meiner Zeit als Seminarist.

Was erwartet Sie in Ihrem neuen Job als Moderator?

Die Arbeit als Moderator ist die Vorstufe zum Pfarrer. Außerdem habe ich sehr viel Gutes über die Pfarre gehört, es gibt viele ehrenamtliche Helfer. Am 3. September halte ich dann meine erste Messe.

Wird Ihre Funktion als Kaplan in Nöchling und Dorfstetten ersetzt?

Mir ist nichts bekannt, dass jemand kommen würde. Beide Pfarren sind relativ klein. Ich gehe aber davon aus, dass der Pfarrer Unterstützung bekommen wird. In welcher Form ist noch nicht klar.

Was können Sie aus den letzten zwei Jahren mitnehmen?

Ich konnte in den beiden Pfarren sehr viele Erfahrungen sammeln. Seit 1. März bin ich auch Notfallseelsorger.

Gibt es ein Projekt, das Ihnen besonders am Herzen lag?

Ja, die Jugendarbeit. Alle zwei Monate veranstalte ich eine Jugendvigil in Nöchling, zu der regelmäßig etwa 40 bis 50 Jugendliche kommen. Es ist toll, dass man die Jugend so begeistern kann. Das Ganze wird wirklich gut angenommen. Es soll jungen Menschen ja auch Freude bringen, ganz normal über den Glauben zu reden.