Dunkelsteinerwald

Erstellt am 16. Oktober 2016, 05:00

von Markus Glück

„Bier ist nicht Bier“. Privatbrauerei von Nadine und Friedrich Willach nimmt Staatsmeistertitel als Ansporn für neue Projekte und Ziele.

Friedrich und Nadine Willach stoßen auf neue Produktideen an.  |  Paul Plutsch

Der dritte Staatsmeistertitel in Folge gibt den Betreibern des Geroldinger Brauhauses, Friedrich und Nadine Willach, Ansporn für neue Ideen und Ziele. „Wir wollen weiter experimentieren. Im Herbst 2017 wird es ein neues Zirbeldoppelbock geben“, preist Friedrich Willach bereits die neueste Innovation des Hauses an.

Mit der Anschaffung von drei neuen Tanks will man die eigenen Kapazitäten erhöhen. „Wir wollen verhindern, dass uns die Standardbiere ausgehen. Außerdem hatten wir für unsere Bierkreationen zuletzt weniger Platz“, erzählt Nadine Willach, die für das Bierbrauen zuständig ist. Die gebürtige Bayerin begann das Bierbrauen als Hobby: „Es macht mich natürlich stolz, dass wir mit den großen Brauereien mithalten können.“

Der große Unterschied zu den rund 40 großen Brauereien in Österreich? „Unser Bier darf länger reifen und lagern“, gibt die Bier-Staatsmeisterin Einblicke in ihre Arbeit. Damit die 160 kleinen Privatbrauereien bestehen können, setzt man vermehrt auf Zusammenarbeit. „Man ist nicht Konkurrent, sondern man versucht, etwa durch gemeinsame Bestellungen, Kosten zu sparen“, so Friedrich Willach.

Wichtig ist auch, die aktuellen Trends und Kreationen bei den Wochenmärkten, etwa in Melk und St. Pölten, zu präsentieren: „Der Geschmack ist schwer beschreibbar und muss verkostet werden. Bier ist nicht Bier“, ist Willach überzeugt.