Hürm

Erstellt am 12. April 2017, 04:00

von Jutta Streimelweger

Spatenstich für neues Feuerwehrhaus in Hürm. Um 1,8 Millionen Euro errichten Gemeinde, Land und Florianis ein neues Feuerwehrhaus in Hürm.

Beim Spatenstich: Statiker Christian Hehal (Firma ATMO), Vizebürgermeisterin Birgit Bruckner, Baumeister Johann Vonwald, VP-Landtagsabgeordneter Karl Moser, FF-Kommandant Roman Thennemayer, VP-Bürgermeister Johannes Zuser, VP-Landesrat Stephan Pernkopf, VP-Nationalratsabgeordneter Georg Strasser, Rudolf Haiderer (Firma Gruber), Franz Lindebner (Firma Drascher), Gerhard Thir (Firma Thir) und Architekt Andreas Höfer.  |  Streimelweger

Bei typischem Aprilwetter erfolgte der Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus der FF Hürm. Mit einer Nutzfläche von 870 m wird der Neubau deutlich größer als das bisherige Haus der Florianis. Im September 2018 soll der Bau abgeschlossen sein, 1,8 Millionen Euro wird das Projekt kosten (die NÖN berichtete).

„Der Spatenstich ist für uns ein historischer Tag“, erklärt FF-Kommandant Roman Thennemayer stolz. „Nach vielen Gesprächen haben wir jetzt eine sinnvolle, gute Lösung gefunden.“ Die Feuerwehrarbeit erfordere Infrastruktur, die nun mit diesem Projekt geschaffen wird: „Es ist aber keinesfalls ein Luxusobjekt“, betont Thennemayer angesichts der stolzen Bausumme.

Ein Drittel der Kosten trägt die Feuerwehr durch Spenden, Eigenleistungen und einer Bausteinaktion. Ab August werden die Feuerwehrmitglieder von Haus zu Haus gehen, um Bausteine zu verkaufen, die Einnahmen fließen direkt in das Bauprojekt.

„Die nächsten eineinhalb Jahre werden für uns sicher belastend. Über helfende Hände freuen wir uns natürlich sehr.“Roman Thennemayer, FF Kommandant

„Durch das neue Feuerwehrhaus können wir weitere Ausbildungskurse bieten, auch auf Abschnittsebene“, berichtet Thennemayer und sagt weiter, dass auch die Lebensqualität der Feuerwehrmitglieder dank Freizeitraum und neuen Sanitäranlagen erheblich gesteigert wird.

Dennoch: „Die nächsten eineinhalb Jahre werden für uns sicher belastend. Über helfende Hände freuen wir uns natürlich sehr.“ Als einen Meilenstein für Hürm bezeichnet VP-Bürgermeister Johannes Zuser den Baustart und appelliert auch an die Bevölkerung zur Mithilfe:

„Schließlich gibt es ja auch das Sprichwort: ‚Viele Hände, schnelles Ende‘.“ Für die Bauzeit wünscht sich Zuser vor allem, dass sie unfallfrei bleibt. Das alte Feuerwehrhaus bietet nach dem Umzug der Feuerwehr die Möglichkeit zur Ortskernentwicklung: „Angedacht ist ein Wohnbauprojekt. Es laufen bereits die Vorgespräche“, berichtet der Bürgermeister.