Erstellt am 10. Mai 2016, 04:24

von Susanne Leonhartsberger

Ein Prozess endet „im Mondschein“. Nochilingastadl zeigt bei „Die Prozesshansln“ Klischees mit gutem Ende.

Streitbare Geister auf der Bühne in Nöchling: Elfi Egger (v. l.), Walter und Hannes Frühwirt sowie Inge Schlager.  |  NOEN, Susanne Leonhartsberger
Wer kennt das nicht: Anfangs war noch die heile Welt, bis ein unbedachtes Wort einen Flächenbrand auslöst – so auch beim aktuellen Theaterstück des „Nochilinga- stadl“, das am Freitag Premiere feierte. „Löschen“ sollen dieses Inferno die Ehemänner der beiden streitbaren Damen, die sogar vor einem Prozess nicht zurückschrecken und ihre Männer daher aufs Gericht in die Stadt schicken. Was dort aber „im Büro von Dr. Mondschein“ passiert, würde jeden Schlafwandler hellwach werden lassen ...
Und die Moral von der Geschichte: Wer andere unterdrückt, bekommt vom Leben eine Lehre erteilt. Gute Freunde zählen mehr als Sturheit, und so geht die Geschichte letztendlich doch gut aus ...
„Die Prozesshansln“ ist bereits das 13. Stück der Laiengruppe rund um Regisseur Alois Eder. Die Akteure und viele freiwillige Helfer setzen alles daran, um ihrem Publikum einige heitere Stunden (mit Weinbegleitung) zu bieten und einen guten Erfolg zu erzielen. Der Reinerlös der Veranstaltungen kommt wieder der Elterninitiative der Kinder-Krebshilfe zugute. Gespielt wird das Stück noch bis 27. Mai.
 

Termine „Die Prozesshansln“

Pfarrstadl Nöchling
Vorstellungen
:
Sonntag, 15. Mai 2016, 20 Uhr
Montag, 16. Mai 2016, 14 Uhr
Freitag, 20. Mai 2016, 20 Uhr
Samstag, 21. Mai 2016, 20 Uhr
Mittwoch, 25. Mai 2016, 20 Uhr
Freitag, 27. Mai 2016, 20 Uhr

Kartenreservierung täglich von 15 bis 20 Uhr unter 0664 9196209 (Ingrid Buchinger).
Infos: www.nochilingastadl.at