Erstellt am 15. Februar 2016, 11:12

von NÖN Redaktion und Freiwillige Feuerwehr

Eisschwimmer brechen Rekorde. Drei Schwimmer schafften eine Meile im Eiswasser und brachen dabei am Sonntagnachmittag in Luberegg zwei Rekorde.

 |  NOEN, Einsatzdoku - Benjamin Steyrer

Die 18-jährige Yasmine Pliessnig aus Wien schwamm als erste Österreicherin eine Meile im Eiswasser. Mit einer Zeit von 31,21 Minuten brach sie damit gleichzeitig auch den österreichischen Rekord der Männer.

Der Melker Gerhard Schuberth schwamm als erster Niederösterreicher die Meile - 1.609,3 Meter. Seine Zeit: 45,55 Minuten. „Ich brachte die stärkste Leistung“, scherzte er nach seinem Eiserlebnis, „ich war die längste Zeit im Eiswasser.“

Doppelmeile-Weltrekord weiter unerreicht

Ebenfalls eine Meile im unter fünf Grad Celsius kalten Wasser der Donau schwamm Josef Köberl. Seine Zeit: 33,41 Minuten. Der Steirer wollte den Weltrekord der Männer von 2.998 Meter brechen und die Doppelmeile schwimmen. „Die Bedingungen dafür waren aber nicht gegeben. Der Wind war viel zu stark und der Wellengang viel zu hoch.“

Auch Yasmine Pliessnig verzichtete unter diesen Bedingungen auf einen Weltrekordversuch. Der liegt bei den Damen bei 1.870 Metern. Begleitet wurden die drei Schwimmer von Booten der Feuerwehren Lehen und Emmersdorf. Medizinisch betreut wurden die Extremschwimmer von Primarius Walter Fuchs vom Landesklinikum Melk.

Der Weitenrekord, die weiteste Strecke, hat Bhistakti Sharma aus Indien 2015 aufgestellt. Sie ist 2285 Meter in 41:14 Minuten bei 1 Grad Wassertemperatur geschwommen.