Erstellt am 07. Juni 2016, 06:55

von Anna Faltner

Ella verzaubert(e) 1.800 Besucher. 120 Schüler der NMS Melk brachten „Ella verzaubert“ von Mittwoch bis Freitag auf die Bühne. Fazit: absolut gelungen.

Ella verzaubert. Das Schulmusical der Mittelschule Melk von 1. bis 3. Juni 2016 im Turnsaal der NMS Melk  |  NOEN, Presse&Foto FRANZ GLEISS
Bei sechs Vorstellungen innerhalb von drei Tagen konnten 120 mitwirkende Schüler der „Jakob Prandtauer Mittelschule“-Melk die rund 1.800 Besucher regelrecht verzaubern. Thema des Schulmusicals war die Gabe des Gehorsams.

Als die Protagonistin Ella von Frell noch ein Baby war, belegte sie die Fee Lucinda mit der Gabe bzw. mit dem Fluch, auf alles, was man ihr befiehlt, zu gehorchen. Um diesem Zwang zu entkommen, macht sie sich auf die Suche nach Lucinda. Begleitet wird sie dabei u. a. von Prinz „Charmont“. Die Suche wird dem jungen Paar allerdings nicht gerade leicht gemacht.

Den Höhepunkt erreicht das Stück, als Ella gezwungen wird, ihren Prinzen zu ermorden. Letztendlich ist sie aber stärker als der Fluch und besingt den Triumph mit einem atemberaubenden „Ich gehör nur mir“.
Auch Songs wie „Walking on Sunshine“ oder Michael Jacksons „They don‘t care about us“ brachten die Schüler mit gewaltiger Stimmkraft und enormem Engagement auf die Bühne.

Seit mehr als einem Jahr vorbereitet

Gestartet wurde mit den Vorarbeiten des Musicals bereits vor eineinhalb Jahren. „Da habe ich die Bühnenfassung geschrieben“, erklärt der Hauptverantwortliche, Thomas Fellner. Auch die Arrangements schrieb er alle selbst. So wurde aus „Weil ich ein Mädchen bin“ beispielsweise „Weil ich die Hatty bin“. Seit Herbst 2015 standen Schauspieler, Chor, Band und Bühnenarbeiter im Einsatz.

Das Ergebnis für die harte Probenarbeit machte sich aber bezahlt: „Es war super. Wir erleben jedes Jahr eine Steigerung. Die Musicals werden immer größer und moderner“, betont Fellner. Denn schon seit rund 20 Jahren veranstaltet die NMS Melk Musicals. Auch für das nächste Musicalprojekt gibt es Pläne. „Die werden aber noch nicht verraten“, zeigt sich Thomas Fellner geheimnisvoll.