Emmersdorf an der Donau

Erstellt am 12. Juli 2016, 05:00

von RED

Unfalllenker fuhr 15 Jahre ohne Führerschein. 41-Jähriger hantierte mit Handy am Steuer und krachte in den Gegenverkehr.

Ein 41-jähriger Lenker aus Karlsbach kam am Samstag mit seinem Wagen in Luberegg auf die Gegenfahrbahn. Drei Pkw waren involviert — ein vierter wurde durch herumfliegende Teile beschädigt. Feuerwehr  |  NOEN

Fatale Folgen hatte das Hantieren mit dem Handy während der Fahrt für einen 41-jährigen Pkw-Lenker aus Karlsbach am Samstag auf der B3 in Luberegg: Er kam mit seinem Wagen auf der Fahrt in Richtung Krems auf die Gegenfahrbahn und stieß dort gegen den Wagen eines 75-jährigen Breitenfurters. Der Wagen des 41-Jährigen krachte in der Folge noch gegen einen weiteren Wagen.

Eingeklemmt und schwer verletzt

Der 41-Jährige wurde bei dem Unfall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Er wurde nach seiner Bergung durch die Wehren Emmersdorf, Gossam und Melk mit schwersten Knieverletzungen ins Krankenhaus Melk eingeliefert. Erst Stunden später wurde ein Alkomattest mit dem Schwerverletzten durchgeführt. Das Ergebnis wird nun von der Bezirkshauptmannschaft Krems auf den Unfallzeitpunkt hochgerechnet.

Lenker fuhr seit Jahren ohne Führerschein

Die Ermittlungen nach dem Unfall führten die Beamten zu einem interessanten Detail im Leben des Unfalllenkers: Die Gültigkeit des Führerschein des 41-Jährigen wurde von der Behörde befristet. Nach dem Ablauf der Gültigkeit im Jahr 2001 hat der 41-Jährige diese nicht mehr verlängert. Er besitzt also seit 15 Jahren keinen gültigen Führerschein mehr.

Glück im Unglück hatten zumindest die vier Insassen der beiden direkt beteiligten Unfallfahrzeuge: Sie wurden leicht verletzt. Ein viertes Fahrzeug wurde durch herumfliegende Teile beschädigt.