Erstellt am 13. November 2015, 09:44

von Michael Unger

Großes Engagement. Rund 30 freiwillige Helfer kümmern sich um die in Loosdorf lebenden Flüchtlinge, doch weitere Hilfe wird gebraucht.

Am Infoabend: Pfarrer Zenon Pajak (v. l.), Christian Köstler von der Caritas, die Freiwilligen Gertrude Putz, Judith Mandlburger, Bürgermeister Josef Jahrmann, Brigitte Schedlmayer und Helga Mayrhofer.Unger  |  NOEN, zVg

Sehr gut gefüllt war das BUK vergangenen Dienstag, als Gemeinde und Pfarre über die in Loosdorf untergebrachten Flüchtlinge informierten. Bei drei Familien sind seit einigen Wochen insgesamt zehn Asylwerber einquartiert. Mit dem Infoabend wolle man „Missverständnisse, Vorurteile und Gerüchte aufklären“, so Bürgermeister Josef Jahrmann.

Zunächst informierte Christian Köstler von der Caritas allgemein über Asyl und die Situation in Österreich: Woher die Flüchtlinge kommen, wie die Unterbringung funktioniert und welche staatlichen Leistungen es gibt. Danach kamen die Loosdorfer Freiwilligen zu Wort. Etwa 30 bis 35 Helfer engagieren sich bereits. Brigitte Schedlmayer, die die freiwillige Hilfe koordiniert, stellte die Flüchtlingsfamilien einzeln vor: Alter, Beruf, wo sie untergebracht sind.

Deutsch als Grundlage für Integration

Ein Deutschkurs mit vier Lehrern wurde bereits auf die Beine gestellt, währenddessen werden auch die Kinder betreut. Zurzeit ist man auf der Suche nach Babyspielzeug, weiteren Lehrern für den Deutschkurs und Leuten, die die Flüchtlinge zu Ämtern oder Ähnlichem fahren könnten. (Kontaktmöglichkeit und Spendenkonto siehe Infobox). Geplant ist auch ein Konversationscafé, in dem die Bevölkerung die Asylwerber besser kennenlernen kann.
 


Kontakt:   brigitte.schedlmayer@raumordnung.at  

Spendenkonto: Volksbank NÖ AG, IBAN: AT42 4715 076801920000

Kennwort: „Loosdorf hilft“