Erstellt am 08. Oktober 2015, 05:57

„Ursprünglich komme ich vom Musical“. Nina Proll spricht über ihre Anfänge und ihren Auftritt mit „Trio de Salòn“ am 9. Oktober um 20 Uhr in der Tischlerei Melk.

Nina Proll ist am 9. Oktober mit »Trio de Salòn« in der Tischlerei Melk zu Gast. Karten und Infos unter ( 02752/54060, oder office@wachaukulturmelk.at oder www.tischlereimelk.at  |  NOEN, Niederl

NÖN: Sie sind einem breiten Publikum als erfolgreiche Schauspielerin bekannt. Was hat Sie dazu bewegt, auch als Sängerin aufzutreten?

Nina Proll: Ursprünglich komme ich vom Musical. Ich habe immer schon gesungen. Meine ersten Bühnenerfahrungen habe ich in Musicals gesammelt. Die Schauspielerei und der Film haben mich selbst überrascht. Ich wusste gar nicht, dass ich auch Schauspielen kann.

Was taugt Ihnen mehr – Schauspielen oder Gesang? Warum?

Proll: Das kann ich nicht beantworten. Beides sind Ausdrucksformen für Gefühle und Gedanken. Ich bin froh, dass ich beides machen darf und kann.

Der Liederabend „Geschichten eines heimatlosen Mädchens“ entführt das Publikum in die Zeit der 20er und 30er Jahre. Haben Sie einen besonderen Bezug zu dieser Zeit und Musik?

Proll: Ich habe eine große Sehnsucht nach dieser Zeit, nach der Langsamkeit. Aber auch, wie es in dem Lied „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ heißt, nach dem Traurigsein. Manchmal braucht es ein Ventil, um seine traurigen, sentimentalen Gefühle rauszulassen.

Was dürfen sich die Zuseher erwarten?

Proll: Einen intimen Abend mit viel Gefühl und toller Musik.

Sie sind am 9. Oktober das erste Mal zu Gast in der Tischlerei Melk. Kennen Sie die Region und, wenn ja, was gefällt Ihnen hier?

Proll: Ich war 6 Sommer lang oft in Haag, das ja ganz in der Nähe ist (weil mein Mann dort den Theatersommer leitete). Wir haben das sehr genossen: die Landschaft und Ruhe, aber auch den Most und das sehr kulturinteressierte Publikum.