Ybbs an der Donau

Erstellt am 16. August 2016, 12:21

von APA Red

Elf Verletzte auf A1: Unfallursache Sekundenschlaf. Ein Verkehrsunfall auf der Westautobahn (A1) bei Ybbs (Bezirk Melk) hat am Dienstag in den frühen Morgenstunden nach Feuerwehrangaben elf teils Schwerverletzte gefordert. Zwei Pkw, ein Kleinbus und ein Lkw waren kollidiert.

 |  NOEN, Einsatzdoku.at

Sekundenschlaf dürfte nach Angaben der Landespolizeidirektion NÖ vom Dienstagnachmittag die Ursache für den schweren Verkehrsunfall gewesen sein.

Vier Fahrzeuge waren involviert. Ein Mann (28) wurde schwer verletzt. Zehn weitere Autoinsassen, unter ihnen drei Kinder (acht, fünf und drei), wurden leicht verletzt.

Schwer Verletzter ins St. Pöltner Spital transportiert

Der Polizei zufolge war eine 27-Jährige aus Wels auf der Richtungsfahrbahn Salzburg auf einen Lkw aufgefahren. Im Wagen der Oberösterreicherin befanden sich ihr 28 Jahre alter Ehemann und die drei Kinder.

Durch die Wucht des Anpralls wurde der Pkw gegen die Betonmittelleitschiene und dann wieder auf die Fahrbahn geschleudert, ehe er auf dem dritten bzw. zweiten Fahrstreifen zum Stillstand kam.

Ein folgender 33-jähriger ungarischer Autofahrer bremste ab und wurde vom Wagen eines 25 Jahre alten Landsmannes gerammt, dessen Fahrzeug schließlich auch noch gegen das Auto der Familie aus Oberösterreich prallte.

Der schwer verletzte 28-Jährige wurde in das Universitätsklinikum St. Pölten transportiert. Die zehn Leichtverletzten wurden im Landesklinikum Amstetten behandelt. Die beiden ungarischen Autos waren laut Polizei mit drei bzw. sechs Personen besetzt.

Motorraum eines Pkw wurde komplett zerstört

Nach Feuerwehrangaben hatte es sich bei einem Fahrzeug um einen Kleinbus gehandelt. Unverletzt blieb bei dem Crash nur der Lkw-Lenker und die beiden ebenfalls aus Ungarn stammenden Mitfahrer des 33-Jährigen.

Das Rote Kreuz stand laut FF Ybbs mit fünf Rettungs- und drei Notarztfahrzeugen im Einsatz. Der Motorraum eines der involvierte Pkw wurde komplett zerstört. Bei dem Kleinbus wurde durch die Wucht des Zusammenpralls der rechte Vorderreifen aus der Verankerung gerissen.

Trotz nächtlicher Stunde bildete sich nach der Kollision ein Stau auf der A1. Der Verkehr wurde auf der ersten Fahrspur und dem Pannenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.