Erstellt am 10. Juni 2016, 04:45

von Anna Faltner

Kartenverkauf:. Jubiläum / Zum 30-jährigen Bestehen führen die Chorgemeinschaft Kilb und „musica spontana“ Haydn’s Oratorium „Die Schöpfung“ auf. Rund 100 Künstler stehen dabei im Einsatz.

Das „Schöpfungsteam“ rund um das Oratorium: Mathilde Pölzl (v. l.), Josef Öllerer, Astrid Kendl, Geraldine Schießl, Bernhard Thain, Christian Witek und Stefan Raubek. Franz Crepaz  |  NOEN

Die Probearbeiten starteten bereits vor einem Jahr. Seit drei Monaten proben Orchester, Solisten und Chor mit rund 100 Künstlern nun intensiv. Am 17. und 18. Juni wird Joseph Haydn’s „Die Schöpfung“ in Kilb und Maria Taferl von der Chorgemeinschaft Kilb, dem „musiktheaterfrühling kilb“ und dem Chor- und Kammerorchester „musica spontana“ aufgeführt.

Grund dafür ist das 30-jährige Jubiläum der Chorgemeinschaft, das heuer im Oktober gefeiert wird. Das Stück an sich ist nichts Neues für den Chor. „Wir haben ‚Die Schöpfung‘ vor 14 Jahren schon einmal aufgeführt. Damals hatten wir aber ein zusammengewürfeltes Orchester“, berichtet Chorleiterin Geraldine Schießl, die damals für die gesamte Organisation und Leitung zuständig war.

Die Kirche war gesteckt voll

Mit knapp 900 Besuchern war die Kilber Pfarrkirche damals gesteckt voll. „Heuer wollen wir diesen Erfolg noch einmal toppen“, zeigt sich Schießl euphorisch. Daher kommt auch die Basilika Maria Taferl als neuer Austragungsort hinzu.

Zur Aufführung vor 14 Jahren hat sich auch einiges geändert. „Die musikalische Leitung übernimmt Bernhard Thain mit dem Orchester ‚musica spontana‘. Katharina Strommer ist für das künstlerische Konzept zuständig“, erklärt die Chorleiterin. Auch für das Publikum gibt es die eine oder andere Überraschung. „Wir spielen heuer mit Lichteffekten und verschiedenen Inszenierungen“, so Schießl.

Besonders erfreut sind die Verantwortlichen über die Unterstützung der Topsolisten Annika Gerhards, Martin Mairinger und Josef Wagner aus der Staatsoper Wien. „Das ist höchstes musikalisches Niveau“, betont Dirigent und musikalischer Leiter Bernhard Thain. „Mit mehr als eineinhalb Stunden reiner Spielzeit ist das dreiteilige Stück sowohl für Chor als auch für Solisten und Orchester sehr anspruchsvoll“, sagt Thain.