Erstellt am 19. April 2016, 05:04

von Raimund Bauer

Abstieg mit schweren Folgen. Raimund Bauer über die Auswirkungen bei einem Abstieg des UVF Melk.

Bisher feierten die Melker Volleyballdamen in der Aufstiegsrunde einen Erfolg nach dem anderen. Der Klassenerhalt sollte somit Formsache sein. Doch in den letzten beiden Duellen kommt es gegen die ehemals 1. bundesliga-erfahrenen Teams von Eisenerz/Trofaiach und Hartberg. Der erste Matchball lag bei den Melkerinnen. Doch das Heimspiel gegen Eisenerz ging gründlich daneben.

Die 1:3-Niederlage brachte den sicheren Klassenverbleib der Gäste in der 1. Bundesliga. Für die Truppe von Trainer Jaroslav Bician kommt es nächste Woche zum großen Showdown in Hartberg. Wenn die Steirer erfolgreich sind, heißt es für die Bezirkshauptstädterinnen: Auf Wiedersehen 1. Bundesliga. Ein Abstieg trifft aber nicht nur die Melkerinnen. Auch die Spielgemeinschaft Ybbs/Melk wird mit einem Auge nach Hartberg schielen. Denn sollten die Melker Damen absteigen, ist es mit der Spielgemeinschaft vorbei und der mögliche Meister der 2. Bundesliga Ost muss seinen Platz in der 2. Bundesliga räumen.

Somit stehen die Melkerinnen gleich mehrfach in der Pflicht: Zum einem soll weiterhin 1. Bundesliga-Volleyball in Melk Einzug halten und zum anderen verändert ein Abstieg die Ligenzusammensetzung. Die Melkerinnen haben nun den Druck, des Gewinnen müssens.