Erstellt am 18. Oktober 2016, 05:00

von NÖN Redaktion und Raimund Bauer

Drei Säulen müssen bleiben. Raimund Bauer über den Titelaspiranten SV Neumarkt

Heimlich im Schatten von Hafnerbach und Gerersdorf pirschte sich der SV Neumarkt in die obere Tabellenregion der 2. Klasse Alpenvorland. Nach einem holprigen Start, mit Niederlagen gegen Hafnerbach und Texingtal, fuhr die Hinterndorfer-Elf ab der Begegnung gegen Krummnußbaum nur noch Siege ein.

Schön langsam fand sich die Mannschaft, die im Sommer mit Stefan Sailer, Patrick Göbl und Rainer Hudler drei 2. Landesliga-Kicker aus Wieselburg anlocken konnte. Von Woche zu Woche steigert sich die Truppe und auch die Ergebnisse lassen sich sehen. Statt neuer Legionäre sind eben die drei Wieselburger die neuen Leistungsträger. Der Vorteil: alle drei sind bei den Trainings greifbar und können somit leichter in das Mannschaftsgefüge eingebunden werden. Mit dem derzeitigen Kader ist den Neumarktern der Meistertitel durchaus zuzutrauen. Denn nicht nur in der Offensive ist Qualität vorhanden. Auch mit Christoph Stibl und Keeper Florian Straninger sind zwei gestandene Akteure in der Defensive zu finden.

Sollte es mit dem Titel klappen, bleibt dennoch eine Frage offen. Sailer, Hudler und Göbl sind nach der Saison kostenlos frei. Es steht somit nicht fest, ob bei einem Aufstieg die drei Säulen bleiben. Wenn nicht, ist ein Aufstieg kontraproduktiv.