Erstellt am 17. November 2015, 04:38

Eine Menge Baustellen. Dem FC Sarling steht in der 2. Klasse Alpenvorland sprichwörtlich das Wasser bis zum Hals. Nicht weil die Donau Hochwasser führt, sondern weil beim kleinen Verein in der Stadtgemeinde Ybbs sich Manuel Rosenegger zumindest als Trainer verabschiedet hat.

Auch das Amt des Sektionsleiters legte er zurück, will aber noch bleiben, solange kein Nachfolger gefunden ist. Wie kam es soweit, dass aus der besten Frühjahrsmannschaft aus der Vorsaison der abgeschlagene Tabellenletzte wurde?

Nach wenigen Runden revoltierten die Spieler in Sarling und forderten eine Ablöse von Trainer Thomas Wagner. Dieser nahm selbst den Hut und Rosenegger übernahm. Anstatt einer Einstellungsänderung folgte der weitere Absturz. Akteure legten einfach eine Karrierepause ein. 

Zudem zogen die Verantwortlichen bei den zwei Legionären die Reißleine und schickten diese aus sportlichen und finanziellen Gründen nach Hause. Mit dem Abgang von Manuel Rosenegger als Trainer und Sektionsleiter kamen neben der Baustelle am Spielersektor zwei weitere hinzu.

Wenn nicht alle Krisenherde schnell bewältigt werden, sieht es für Sarling im Sommer zappenduster aus. Ein Spielbetrieb ist in dieser Form im Amateurfußball auch in der letzten Klasse sinnlos.