Erstellt am 19. April 2017, 04:00

von Raimund Bauer

Erst der erste kleine Schritt. Raimund Bauer über den Trainereffekt beim SVU Blindenmarkt.

Karl Bachler warf letzte Woche beim 1.-Klasse-West-Verein Blindenmarkt das Handtuch. Laut dem scheidenden Trainer war es an der Zeit ein Zeichen zu setzen. Nur das Ergebnis betrachtet, ist das Unterfangen des Trainers gelungen.

Gegen Mit-Abstiegskonkurrenten Opponitz gelang ein 2:0-Erfolg. Gerade im direkten Duell wichtige drei Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Doch dies auf den Trainereffekt zurückzuführen, ist stark polemisch. Die Qualität in der Mannschaft stimmt. Das größte Problem beim derzeitigen Tabellenzwölften besteht nicht so sehr in der Defensive, sondern im Angriff. Mit 17 Treffern stellt die SVU die zweitschlechteste Offensive der 1. Klasse West. Nur Ybbsitz ist mit 16 Toren noch schlechter dran. Die neu geholten Legionäre Gyula Horvath und David Kocis-Koval schlugen noch nicht ein. Beide Angreifer stehen noch immer bei null Toren. Bisher sind beide Stürmer somit ein Fehlgriff.

Zumindest besorgte der 2:0-Erfolg eine kleine Atempause für die Blindenmarkter. Ausruhen im Abstiegskampf ist aber nicht drinnen. Es ist erst der erste kleine Schritt gemacht. Nächste Woche wartet Tabellenführer Biberbach. Mit einer engagierten Leistung ist auch ein Sieg möglich, denn Biberbach wusste in der Saison nicht immer spielerisch zu überzeugen.