Erstellt am 30. März 2016, 05:04

von Walter Fahrnberger

Es gibt wieder genug zu lachen. Walter Fahrnberger über die jüngste Erfolgsgeschichte der Ybbsiade.

Es ist fünf Jahre her, da gab es bei der Ybbsiade wenig zu lachen. Zwei Veranstaltungen waren wegen Besuchermangels abgesagt worden. Insgesamt kamen damals nur 5.500 Gäste. Und manche von ihnen suchten nach den Vorstellungen vergeblich offene Lokale in Ybbs.

Erst ein Grundsatzbeschluss im Gemeinderat sicherte im Sommer 2011 den Fortbestand der Ybbsiade und den Kurswechsel zurück zu bekannteren Künstlern. Der damalige Stadtrat Alois Schroll läutete in der Folge mit seinem Team eine neue Ära ein. Die prominenten Intendanten Goebel und jetzt Prokopetz nutzten ihre Kontakte. Seitdem boomt das Kabarett- & Kleinkunstfestival wieder.

Die Ybbsiade 2016 ist am besten Weg, die 10.000-Besucher-Marke zu knacken. Vier Mal so viele Sponsoren wie damals sorgen dafür, dass die Stadt für das Image-bringende Event immer weniger Geld in die Hand nehmen muss. Gleichzeitig profitiert die heimische Wirtschaft nachhaltig. Die zwei Wochen werden als eigene „Jahreszeit“ ausgerufen. Das Festival ist in seiner 28. Auflage aktueller denn je und aus der Stadt nicht mehr wegzudenken.