Erstellt am 24. November 2015, 05:28

von Raimund Bauer

Kein fauler Kompromiss. Ein neuer Sportplatz für den SV Neumarkt zum 70-Jahr-Jubiläum 2018 ist der Traum der agierenden Funktionäre, Spieler, Trainer und Anhänger des 2. Klasse Alpenvorland-Klubs. Doch dies gestaltet sich schwieriger als erwartet.

Durch den Verfall des bereits über Jahrzehnte gedienten Vereinshauses muss eine Lösung her. Ein kompletter Neubau der Anlage beim Neumarkter Freizeitzentrum ist ein finanzielles Risiko. Solch ein Entschluss wird auch sportliche Einschneidungen mit sich bringen.

Die budgetären Anstrengungen werden sich bei einem Neubau voll und ganz auf die neue Infrastruktur konzentrieren. Somit scheint eine zweite Möglichkeit wahrscheinlich: die Renovierung oder Neugestaltung des aktuellen Vereinshauses.

Mit Sicherheit ist die Variante kostengünstiger und mithilfe zahlreicher freiwilliger Helfer leichter zu verwirklichen, als ein Herausstampfen einer neuen Anlage. Die Infrastruktur beim SV Neumarkt gehört verbessert, das steht außer Frage. Ein Neubau bringt mit Sicherheit zunächst Prestige für die handelnden Personen. Jedoch nicht um jeden Preis.

Eine Totalsanierung des Klubhauses ist daher auch kein Kompromiss, sondern ein Weg, um einem finanziellen Fiasko in der Zukunft zu entgehen.