Erstellt am 08. März 2016, 05:04

von Raimund Bauer

Klassenerhalt vorhersehbar. Raimund Bauer über die Ausgangslage beim UVF Melk.

 Der Auftakt in die Aufstiegsrunde der Austrian Volley League Women ist den Melkerinnen wahrlich gelungen. Gegen den Vertreter Union West Wien brauchten Julia Rappel und Co nicht einmal eine Stunde, um als 3:0-Sieger vom Parkett zu gehen. Warum mit dieser Klarheit?

Zum einem ist Union West Wien nur der zweitbeste Vertreter aus der 2. Bundesliga Ost. Tabellenerster Sokol II darf sich aufgrund der 1. Bundesliga-Mannschaft nicht im Play-off beteiligen. Zum anderen ist der Qualitätssprung von der zweiten in die erste Bundesliga enorm hoch. Zwar fehlten den Melkerinnen zwei Stammspielerinnen, dennoch reichte es zu einem ungefährdeten Heimerfolg.

Der große Unterschied: Das Tempo in der höchsten Spielklasse ist schneller. Zudem sind die Teams in der AVL physisch stärker. Der Sprung von der Landesliga in die 2. Bundesliga ist hingegen geringer. Für Melk heißt es nun konzentriert zu Werke gehen. Einzig Eisenerz/Trofaiach und Hartberg können dem Tabellenletzten des Grunddurchgangs in der AVL von der Papierform wirklich gefährlich werden.

Somit ist eines bei normalen Verlauf der Aufstiegsrunde anzunehmen: Der Klassenerhalt ist für die Bezirkshauptstädterinnen vorhersehbar.