Erstellt am 13. Oktober 2015, 05:02

von Raimund Bauer

Eine These untermauert. Raimund Bauer über die Qualifikation von Triathlet Andreas Fuchs für Hawaii.

Vor zwei Jahren setzte sich der Gollinger Triathlet Andreas Fuchs ein Ziel: die Teilnahme beim Ironman in Hawaii. Nur wenige Startplätze sind bei der Weltmeisterschaft zu vergeben. In Barcelona gelang ihm gleich beim ersten Versuch die Qualifikation. Doch wie schaffte er das Kunststück?

Der 50-Jährige hatte einen Plan. Gemeinsam mit Trainer Bernd Keller und einem Ärzteteam verfolgte Fuchs sein Ziel akribisch. Auch wenn aufgrund von Krankheiten auch Rückschläge zu verkraften waren, ließ Fuchs sein Ziel nie aus den Augen. Er ordnete seinem Vorhaben alles unter. Dabei weist er vor allem auf den Faktor Familie hin, die ihm den Rücken frei hielt und den Ausdauersportler moralisch unterstützte. Für sich selbst hat Andreas Fuchs mit der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Hawaii das größte Ziel erreicht. Am 12. Juni kann er den Bewerb nun mehr oder weniger genießen. Immerhin: Neun Stunden Schwimmen, Radfahren und Laufen sind auch mit Strapazen verbunden.

Doch kann Fuchs nun als Vorbild in Sachen Zielverfolgung gelten: Wer konsequent seinen Weg geht, der kann auch trotz Rückschlägen sein Ziel erreichen. Der Gollinger ist nicht der erste Athlet, der dies beweist, doch untermauert er die These eindrucksvoll.