Erstellt am 30. August 2016, 05:00

von Markus Glück

Freiwillige halten Land zusammen. Markus Glück über den Wert des ehrenamtlichen Einsatzes.

Wie stark das Freiwilligenwesen in Niederösterreich verankert ist, zeigte sich bei den Bezirks- und Landesbewerben der Zillenfahrer eindrucksvoll. Mehr als 980 Mitglieder aus zahlreichen Feuerwehren des Bundeslandes stellten sich in den letzten beiden Wochen dieser Herausforderung.

Neben dem Spaß des gemeinsamen Wettstreits stand dabei aber auch die Übung für den Ernstfall im Mittelpunkt. Und dieser wurde dann auch sogleich Realität: Als der Kapitän der MS Wachau per Megafon um Hilfe rief, war die Feuerwehr und in weiterer Folge die Rettung sofort zur Stelle. Das gut funktionierende Freiwilligenwesen hat damit einem Osteuropäer das Leben gerettet.

Dabei darf auch nicht auf die zahlreichen anderen Ehrenamtlichen vergessen werden, die in verschiedenen Organisationen täglich ihre Freizeit investieren, um ihren Mitmenschen zu helfen. Gerade unter diesen Gesichtspunkten ist es schade, dass sich immer weniger vom Dienst am Nächsten überzeugen lassen. Klar ist aber: Stirbt das Freiwilligenwesen, stirbt ein großer Teil der Gesellschaft.