Erstellt am 18. Juli 2017, 05:00

von Markus Glück

Initialzündung für Investoren?. Markus Glück über die Bestrebungen für die Kulturhauptstadt 2024.

Mit seinem vielfältigen kulturellen Angebot spielt sich der Bezirk immer wieder in den Mittelpunkt des niederösterreichischen Kulturgeschehens. Kein Wunder also, dass viele Verantwortliche bei der möglichen Bewerbung St. Pöltens als Europäische Kulturhauptstadt hellhörig geworden sind und mitnaschen wollen.

Die Region des Zentralraums mit einer aufstrebenden Landeshauptstadt und Aushängeschildern wie dem Weltkulturerbe Wachau und dem Barockstift Melk ist eigentlich prädestiniert für eine Bewerbung. Zudem punktet Melk mit vielen umtriebigen Kulturschaffenden, die bereits jetzt ein beeindruckendes Kulturprogramm kreieren.

Im Hinblick auf die Kunst- und Kulturszene braucht man sich also nicht zu verstecken. Als Problem könnte sich jedoch der zu erwartende Tourismusschub erweisen: Nicht nur, dass das Stift an seiner Kapazitätsgrenze angekommen ist, es könnten auch die Unterkünfte knapp werden. Vielleicht wäre aber gerade der Titel Kulturhauptstadt ein wichtiger Motor, um endlich einen Hotelinvestor in die Stadt zu locken.