Erstellt am 05. Juli 2016, 04:00

von Elisabeth Schuster

Jeder hat eine Chance verdient. Elisabeth Schuster über die einzigartige Job-Messe in Wien.

Eine einzigartige Idee, die auf helle Begeisterung gestoßen ist und Menschen eine Chance gibt. Damit lässt sich „chancen: reich“ ganz gut beschreiben. Die erste Berufsmesse für geflüchtete Menschen fand am Mittwoch im Museumsquartier in Wien statt. Initiatoren waren Stephanie Cox und der gebürtige Melker Leo Widrich.

Die vielen Jobsuchenden hatten an einem Tag Zugang zu rund 50 Unternehmen. Bewerbungsgespräche wurden geführt, Lebensläufe verteilt, Wissenswertes in Workshops gelernt und Selbstvertrauen für die berufliche Zukunft getankt. Während die geflüchteten Menschen ihren Willen, Arbeit zu finden, zeigen konnten, hatten auch die verschiedenen Unternehmen Gelegenheit, sich zu präsentieren.

Auf Wäscheleinen waren Jobangebote von IKEA, Spar, A1 oder der Amstettner Firma Doka zu finden. Die durch die Bank namhaften Firmen machten damit eines deutlich: Die Herkunft spielt bei der Jobvergabe keine Rolle. Die Jungunternehmer bewiesen mit „chancen:reich“ ein perfektes Gespür für die Anforderungen in der heutigen Zeit.