Erstellt am 23. August 2016, 06:01

von Raimund Bauer

Keine Sorgen um Nachwuchs. Raimund Bauer über die Bedeutung des des traditionellen Jauerling Cup.

Zwei Tage lang jagten wieder 52 Nachwuchskicker in Maria Laach dem runden Leder hinterher. Der traditionelle Jauerling Cup bot in vier Altersklassen teilweise Nachwuchsfußball der gehobenen Art. Dem Veranstalterteam ist es dabei wieder gelungen, der Spagatt zwischen regionalen Teams, sowie Nachwuchsmannschafen von Profiklubs geglückt.

Vor allem der U9-Bewerb war mit 20 Mannschaften einer der Höhepunkte am Fuße des Jauerlings. Nicht nur von der Quantität, sondern auch von der Qualität. Die Kids von Rapid Wien boten technisch bereits edlen Fußball und zeigten vor allem dem heimischen Nachwuchs mit zahlreichen Toren eindrucksvoll schon jetzt die Grenzen auf.

Aber auch beim Turniersieger Red Bull Salzburg war bereits in der jungen Altersklasse die ausgegebene Philosophie erkennbar: Angriffspressing von der ersten Minute an. Das mussten auch die regionalen Vertreter leidvoll über sich ergehen lassen.

Vor allem zeigten die jungen Nachwuchskicker aller Bundesligaklubs bereits technisch und taktisch auf und sind somit auch Vorbilder für die regionalen Kids, um zu sehen, was mit Fleiß alles möglich ist. In Österreich muss man sich keine Sorgen um den Fußballnachwuchs machen.