Erstellt am 20. Oktober 2015, 05:02

von Raimund Bauer

Wieder Kampf um Verbleib. Raimund Bauer über den Auftakt beim UVF Melk.

Aus den geplanten drei Punkten zum Auftakt in der Austrian Volley League Women gegen Perg wurde es für die Melker nichts. Die Heimischen schlichen mit einem 2:3 vom Feld. Dabei sprach fast alles für die Damen des UVF Melk.

Erstens: der Heimvorteil. Zweitens: die Bundesligaerfahrung und drittens: Perg ist der Liganeuling. In den letzten Jahren taten sich die Aufsteiger in der höchsten österreichischen Spielklasse besonders schwer. Davon weiß auch Melk ein Lied zu singen. Dennoch war die Truppe von Trainer Jaroslav Bician unterlegen. Zu durchsichtig waren die Angriffe, sodass der Coach eine zweite Aufspielerin im Kader fordert.

Der ganze Verein ist seit Wochen bereits auf der Suche. Eine Lösung ist im Moment aber keine in Sicht. Zudem fehlte in den entscheidenden Phasen die nötige Routine. Die verletzungsbedingten Ausfälle von Judith Netz und der langzeitverletzten Kerstin Riegler sind für Melk nicht so einfach zu ersetzen. Zwar zeigten die Neuzugänge wie Sara Saric oder Sarah Netz ihr Potenzial, doch die Jungspunde zahlten in der ersten Partie Lehrgeld.

Aus dem erhofften Kampf um einen Play-off-Platz sieht es im Moment nicht aus. Eher eine alt bekannte Situation trifft wieder ein: der Kampf um den Klassenerhalt.