Erstellt am 19. Juli 2016, 04:32

von Elisabeth Schuster

Zuerst bitte die Fakten prüfen. Elisabeth Schuster über falsche Gerüchte im Internet.

Ein verständnisvolles Miteinander, in dem Menschen versuchen, einander aufgeschlossen gegenüber zu treten – und nicht bereits im Vorfeld urteilen. Während die Integration in Melk einerseits gut funktioniert, gibt es auf der anderen Seite die Flüchtlingsgegner.

Laut werden die negativen Stimmen vor allem im Internet. Viele User sind immer noch in dem Glauben, dass man im Internet anonym ist. Schnell wird etwas geschrieben, ohne die Fakten zu kennen, Gerüchte verbreitet, ohne die Konsequenzen zu bedenken.

Wie in der letzten Woche: Melker Flüchtlingskindern wurde durch Spenden ein Schwimmkurs finanziert. Schnell war von Gratis-Eintritt für Flüchtlinge die Rede. Manche werden sich beschweren, warum der Kurs nicht auch einheimischen Kindern finanziert wird. Aber Neid wird einem im Leben nicht weiterbringen.

Zum Glück gibt es aber auch die Gegenseite. Und das bewies der volle Melker Stadtsaal bei der Ausstellungseröffnung „Fremde Nachbarn“ deutlich: Es gibt viele Menschen, die sich Zeit nehmen, um die Flüchtlinge kennenzulernen.