Erstellt am 12. April 2016, 05:04

von Raimund Bauer

Negativspirale dreht sich weiter. Raimund Bauer über die Situation beim SC Melk.

Vier Spiele, ein Punkt und kein erzielter Treffer. So sieht die Bilanz des SC Melk im bisherigen Frühjahr aus. Den im Sommer noch als Titelaspiranten gestarteten Bezirkshauptstädtern wurden im Winter gehörig die Flügel gestutzt.

Dabei war auch nach dem finanziellen Aderlass die Hoffnung noch da, sich zumindest im Spitzenfeld zu etablieren. Warum nun der tiefe Fall? Neben den Winterabgängen erwischte es in der Vorbereitung Karl Gruber mit einer Seitenbandverletzung im Knie. Zudem musste sich Offensivhoffnung John Connolly einer Nasenoperation unterziehen.

Von Woche zu Woche muss Trainer Hannes Neumayer nun auf Akteure zurückgreifen, die willig sind, jedoch die spielerische Qualität für die 2. Landesliga West derzeit nicht besitzen. Dass der im Winter ausgerufene Umbruch seine Schwierigkeiten mit sich bringen wird, wussten die Verantwortlichen. Doch einen dermaßen schlechten Start erwartete sich niemand. Oder besser gesagt: Erhoffte sich niemand im Vorstand.

Das im Herbst ausgestrahlte Selbstvertrauen ist nun vollkommen verflogen. Die Negativspirale dreht sich weiter. Und auch die Verletztenliste sowie die schwindende Selbstsicherheit deuten nicht auf eine Besserung hin. Einziger Pluspunkt: Mit 30 Zählern ist der Abstieg kein Thema.