Erstellt am 15. Dezember 2015, 08:48

von Franz Gleiß

Zum Siegen verdammt. Auch nach der Doppelrunde in der 1. Bundesliga befinden sich die Volleyball-Damen des UVF Melk weiterhin mit nur einem Zähler auf dem Konto auf dem letzten Tabellenplatz.

Zwar zeigte sich die Truppe von Trainer Jaroslav Bician von Woche zu Woche spielerisch in kleinen Schritten verbessert, doch Zählbares sprang — außer bei der 2:3-Niederlage in der ersten Runde gegen den Aufsteiger aus Perg — nicht heraus.

Nun steht vor Weihnachten der große Showdown in der Melker Stiftshalle bevor. Am Samstag empfangen die Bezirkshauptstädterinnen den Vorletzten Eisenerz. Beim Hinspiel setzte es eine 1:3-Niederlage. Eine Steigerung zu damals ist wiederum notwendig. Doch hat der Tabellenletzte auch mit Personalsorgen zu kämpfen.

Vor allem auf der Aufspielposition forderte Coach Bician schon vor der Saison eine zweite Akteurin. Der Wunsch wurde ihm damals nicht erfüllt, sodass Mittelblockerin Judith Netz oder wie zuletzt Rückkehrerin Elvira Simoner in die Bresche sprangen. Die optimale Lösung war dies, wie an den Ergebnissen zu sehen, mit Sicherheit auch nicht.

Gegen die Steirerinnen müssen jedoch alle Akteurinnen nochmals über sich hinauswachsen und drei Punkte her. Ansonsten bedarf es mehr als ein Weihnachtswunder zum Klassenerhalt.