Erstellt am 17. Mai 2016, 10:22

von Friedrich Reiner

Kriecherl sucht Heimat. Alles braucht seine Geschichte, seine Herkunft und seine Heimat. Für das Kriecherl ist man jetzt auf der Suche danach.

Das gelbe Waldviertler Kriecherl ist derzeit auf Geschichtssuche. Für die drei ältesten Nachweise werden Preise vergeben.  |  NOEN, privat
Das Waldviertler Kriecherl wurde am 28. Jänner 2014 als GenussRegion ausgezeichnet. Nunmehr werden schriftliche Aufzeichnungen gesucht, um die Geschichte der gelben Frucht zu erforschen und um einen „geschützten Ursprung“ zu erwerben.

Der Verein „GenussRegion Kriecherl“ strebt dieses hohe Ziel an. „Wir möchten den europäischen Herkunftsschutz ‚geschützter Ursprung‘, kurz g. U., für die gelbe Frucht zugesprochen bekommen“, so die Verantwortlichen.

Dazu sind schriftliche Nachweise erforderlich. Einer der wichtigsten Punkte, um diese Bezeichnung zu erreichen, ist es, nachzuweisen, dass es das gelbe Kriecherl bzw. deren Produkte und die traditionelle Verarbeitung bereits mehr als 25 Jahre im Waldviertel gibt.

Belohnung für die ältesten Nachweise

Falls jemand schriftliche Unterlagen, zum Beispiel Anmeldungen zum Schnapsbrennen, alte Rezepte, alte Wirtschaftsaufzeichnungen usw. hat, so wird gebeten, diese dem Verein zur Verfügung zu stellen. Dafür winkt sogar eine Belohnung für die drei ältesten Nachweise.

Es gibt ein Sparbuch in der Höhe von 300 Euro, einen Einkaufsgutschein in der Höhe von 200 und einen von 100 Euro. Die Preisverleihung ist im Rahmen des Kriecherlkirtages am 25. September in Schönbach vorgesehen.

Alle Informationen an: GenussRegion Waldviertler Kriecherl, Christian Bisich, 3911 Rappottenstein 152, ( 0680/2147135, E-Mail: info@kriecherl.at.