Melk

Erstellt am 06. April 2017, 05:00

von Walter Fahrnberger

CT und MRT bald auch in Melk. Ordinationszentrum im Klinikum soll im Juni mit Computertomograf starten.

 |  Stadt Melk, Gleiß

In der Vorwoche wurden die Pläne für ein neues Ärztezentrum im ehemaligen bischöflichen Seminar vorgestellt (die NÖN berichtete). Parallel dazu nimmt auch das geplante Ärzte- bzw. Ordinationszentrum in der aufgelassenen „Station 3“ des Landesklinikums Melk immer konkretere Formen an.

"Schnelle Untersuchung mit kurzem Weg für die Melker Bürger“VP-Bürgermeister Thomas Widrich

Der zuständige Landesrat Karl Wilfing (ÖVP) bestätigte bei einem Besuch in der Vorwoche die Bestrebungen, dass das Zentrum bereits im Juni dieses Jahres in Betrieb gehen könnte. Mit einer für die Bevölkerung wichtigen Entscheidung. Der vorhandene Computertomograf (CT) im Melker Klinikum kann auf Wahlarztbasis verwendet werden. „Das heißt: Schnelle Untersuchung mit kurzem Weg für die Melker Bürger“, freut sich VP-Bürgermeister Thomas Widrich.

Der Abschluss des Kassenvertrages für den CT ist eng mit dem Ordinationszentrum verbunden und soll heuer im Sommer vorliegen. Somit haben die rund 77.000 Einwohner des Bezirkes einen direkten Zugang zu einer Computertomografie. „Mit diesem Lückenschluss wird ein Nachteil in der Gesundheitsversorgung aufgeholt“, bestätigt auch Gesundheitsstadtrat Emmerich Weiderbauer (Grüne).

MRT soll 2018 realisiert werden

Als nächster Schritt fehlt noch ein „Magnetresonanztomographie“-Gerät (MRT) für den endgültigen Lückenschluss in der radiologischen Vollversorgung. Aber auch das soll laut Widrich bis 2018 im Ordinationszentrum im Melker Klinikum realisiert werden können. Lange Wartezeiten könnten so ein Ende haben.

Computertomografie (CT) wird ab Sommer auf Wahlarztbasis in Melk angeboten.  |  shutterstock, Olson