Melk

Erstellt am 23. Mai 2017, 05:00

von Markus Glück

Ärger über Abfahrtszeiten in Melk. Linienschifffahrts-Touristen stört bei Route Krems – Melk zu kurzer Halt in Melk. VP-Stadtrat Peter Rath verspricht das Gespräch mit Schifffahrts-Gesellschaft zu suchen.

Einen längeren Halt in der Bezirkshauptstadt wünschen sich viele Schifffahrts-Touristen.  |  shutterstock.com/trabantos

Zuletzt häuften sich die Beschwerden von einigen Tagestouristen über die Abfahrtszeiten und den Linienfahrplan der Linienschiffe auf der Donau. Konkret stört einen Pielachtaler, dass die Schiffe nur von 13 Uhr bis 13.45 Uhr in Melk halten, danach bereits die Rückfahrt nach Krems startet. „Ich verstehe die Logik dahinter nicht. Man kann ja auch eine Stunde später in Krems sein und hat dafür mehr Zeit, die Melker Altstadt zu genießen“, ärgert er sich.

Bei der Brandner-Schifffahrt betont Geschäftsführerin Barbara Brandner, dass es sich beim Unternehmen um einen Familienbetrieb handelt, der auf eigenes Risiko und Gefahr seit dem Jahr 1996 tägliche Linienschifffahrten zwischen Melk und Krems anbietet. „Unsere Gäste können davon ausgehen, dass der Fahrplan entsprechend den Kundenwünschen und gemäß den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit gestaltet wird“, sagt Brandner im Gespräch mit der NÖN.

Zeiten seit 21 Jahren nahezu unverändert

Daneben erklärt die Geschäftsführerin, dass die Ankunfts- und Abfahrtszeit der MS Austria zur Mittagszeit in Melk seit der ersten Schifffahrtssaison im Jahre 1996 bis heute de facto unverändert ist. Brandner: „In diesen 21 Jahren haben wir mehr als eine Million Gäste nach Melk gebracht.“

Nachgefragt bei VP-Tourismus-Stadtrat Peter Rath betont dieser, dass die Stadt ein sehr gutes Einvernehmen mit der Familie Brandner hat. „Natürlich ist es uns lieber, wenn die Touristen länger in unserer Stadt sind“, so Rath, der verspricht, mit dem Schifffahrtsunternehmen das Gespräch zu suchen.