Mank

Erstellt am 05. Juli 2016, 05:30

von NÖN Redaktion

Umweltschutzprojekt ausgezeichnet. Bereits zum dritten Mal in Folge landete ein Projekt des GVU Melk eine Top-Platzierung in Österreich. In den „TAschenbecher“ gehören Zigarettenstummel.

Freuten sich über die Auszeichnung: Werner Knausz (v. l.), Nina Miskulnig (Projektleiterin „Reinwerfen statt Wegwerfen“), Joe Kadla und Eberhard Fuchs (Chefredakteur Umweltschutz Magazin).  |  GVU

Bei einer kurzen Rast auf einer Busreise bemerkte Abfallberater Joe Kadla das fast selbstverständliche Wegschnippen von Zigarettenstummeln. Der Mülleimer in der Nähe wurde von allen ignoriert. Auf Nachfrage begründeten dies einige Raucher mit der Brandgefahr für den Müllbehälter. Von Festivals kannte Kadla bereits diverse Sammelbehälter wie Filmdosen oder PET-Preforms (Rohformen für PET-Flaschen) von umweltbewussteren Rauchern.

Diese wurden jedoch selten im Alltagsleben verwendet. Durch ein Etikett lassen sich neben einem Piktogramm zur Erklärung der richtigen Verwendung auch Sponsoren aufdrucken. Damit kann die Ausgabe der „TAschenbecher“ im Regelfall kostenlos erfolgen. Bereits im Vorjahr wurde beim Beserlpark-Festival in Mank der Pilotversuch gestartet.

Der Erfolg zeigte sich nach der Veranstaltung deutlich: Es waren kaum Zigarettenstummel auf dem Boden zu finden. Neben dem Geocaching-Projekt „Cache&Trash“ im Vorjahr sind die „TAschenbecher“ bereits das zweite Tochterprojekt der Aktion #1000schritte, welches 2014 bereits mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurde. „Ich möchte vor allem Jugendliche und junge Erwachsene mit meinen Aktionen erreichen – Umweltschutz soll wieder cool werden“, erklärt Joe Kadla.