Melk

Erstellt am 12. Juli 2016, 05:00

Ausstellung porträtiert Flüchtlinge. Bis 4. September läuft in Melk eine Ausstellung über die in Melk lebenden Flüchtlinge.

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Millionen Menschen aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak stellen sich täglich die Frage, ob sie ihr Land verlassen oder sich noch weiter den Gefahren und Widrigkeiten dort aussetzen sollen. Viele von ihnen fliehen aus ihrer Heimat und kommen nach Europa, nach Österreich und nach Melk, um ihr Leben zu retten.

Ein fünfköpfiges Team um Organisator Franz Gleiß hat mit den Flüchtlingen in Melk gesprochen, ihre Geschichten gehört und ihre Bilder gesehen. Und sie zu einer Ausstellung zusammengefasst, die der Melker Bevölkerung und allen Interessierten zeigen möchte, wer die Menschen sind, die von weither gekommen sind und in ihrer Nachbarschaft leben.

Ausstellung verleiht Gesicht und Stimme

Die Ausstellung in den Museumsräumen in der Alten Post in der Linzer Straße verleiht den Flüchtlingen ein Gesicht und eine Stimme. Zu sehen, hören und erleben gibt es dabei fremde Kulturen, fremde Küche und Erlebnisse aus erster Hand – bei einem interkulturellen Eröffnungsfest mit den noch fremden Nachbarn.

Zu sehen ist die Ausstellung „Fremde Nachbarn“ bis 4. September – täglich von 9 bis 18 Uhr. Das Eröffnungsfest fand am Donnerstag, 14. Juli, in der Alten Post, Linzer Straße 3, 3390 Melk statt.

Es gab Lesungen der Sommerspiele-Schauspieler Beatrice Fago und Christian Preuss, kulinarische Köstlichkeiten von den in und um Melk lebenden Flüchtlingen und Musik von „I Sax glei“ aus Amstetten. Moderiert wurde der Abend von Murat Düzel, dem Leiter vom Integrationsservice in der NÖ Landesakademie.