Melk

Erstellt am 07. Juli 2016, 04:00

von Walter Fahrnberger

Ausstellung über das Leben der Flüchtlinge. In den Museumsräumen der Alten Post wird das Leben der in Melk lebenden Flüchtlinge gezeigt. Geöffnet ab 14. Juli.

 Die Ausstellung in der Alten Post soll das Kennenlernen der noch fremden Nachbarn erleichtern.  |  Daniela Matejschek

Sie haben ihre Heimatländer Syrien, Afghanistan oder Irak verlassen und leben heute unter anderem auch in Melk. Die Ausstellung in den Museumsräumen in der Alten Post in der Linzer Straße verleiht den Flüchtlingen ein Gesicht und eine Stimme. Sie widmet sich den verlassenen Existenzen in den Heimatländern ebenso wie den dramatischen Erlebnissen auf der Flucht nach Europa.

Und sie beleuchtet die neuen Lebensumstände in Melk. Das Leben mit Sprachbarrieren und dem Warten auf die Anerkennung der Asylanträge. Nicht Flüchtlingsquoten stehen im Mittelpunkt, sondern die Menschen mit ihren Ängsten, Sorgen und Wünschen.

Ausstellung eröffnet mit interkulturellem Fest

Zusammengestellt hat die Ausstellung ein vierköpfiges Team mit Franz Gleiß, Daniela Matejschek, Anita Kiefer und Elisabeth Schuster. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 14. Juli, um 19 Uhr mit einem interkulturellen Fest. Es gibt Lesungen der Sommerspiele-Schauspieler Beatrice Fago und Christian Preuss, Musik von „I Sax glei“ und von den Flüchtlingen zubereitete Speisen.

Moderiert wird der Abend von Murat Düzel, dem Leiter des Integrationsservices der NÖ Landesakademie. Zu sehen ist die Ausstellung in der Alten Post bis 4. September.