Melk

Erstellt am 17. Oktober 2016, 14:27

von Markus Glück

Gemeinsam bis 2020. Projekt „Stadt Melk hat Zukunft“ läuft zwar Ende 2016 aus, soll aber unter neuem Namen bis zum Ende der Legislaturperiode fortgesetzt werden.

VP-Stadtchef Thomas Widrich will bald einen ausgeglichenen Haushalt erreichen.  |  NOEN, Gleiß

Mit Ende des Jahres wird das Projekt „Stadt Melk hat Zukunft“ beendet. Seit November 2014 wurden in Arbeitsgruppen Potenziale für die Stadtgemeinde erarbeitet. Ziel dabei ist eine jährliche Einsparung von einer Million Euro. Gesteuert wird das Projekt von einer Projektsteuerungsgruppe mit Vertretern aller Fraktionen im Gemeinderat.

Vergangenen Mittwoch tagte die Gruppe unter dem Vorsitz von VP-Bürgermeister Thomas Widrich zum dritten Mal in diesem Jahr. In seiner Bilanz zeigte sich der Stadtchef zufrieden, dass der beschlossene Konsolidierungspfad konsequent beschritten wird und die ausgemachten Verbesserungen konsequent umgesetzt werden, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen.

Vonseiten der Arbeitsgruppe Bildungsbereich wird ein Bildungsplan angedacht, der ein Modell der Ganztagsschule und die Realisierung eines Ethik-Hochschullehrganges vorsieht.

Projekt-Organisator Alexander Svoboda informierte über den bereits abgeschlossenen Ausbau des Bürgercenters im Foyer des Rathauses.

Parteiübergreifendes Arbeiten für die Stadt

Das Ende der Projektsteuerungsgruppe soll aber kein Ende für die parteiübergreifende Zusammenarbeit bedeuten. Unter dem neuen Namen „Planungs- und Strategieteam“ soll die Arbeit bis zumindest dem Ende der Legislaturperiode im Jahr 2020 fortgesetzt werden. Die Ergebnisse des Projektes „Stadt Melk hat Zukunft“ sollen im ersten Quartal der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Kein Thema in der letzten großen Sitzung der Projektgruppe war die Zukunft des Eislaufplatzes. Nachgefragt beim zuständigen SP-Stadtrat Jürgen Eder kämpft dieser aber weiter für den Erhalt des Eislaufplatzes in der Bezirkshauptstadt. Er ist sich aber bewusst, dass der Eislaufplatz in dieser Saison bessere Zahlen braucht als im letzten Winter. „Machen wir wieder ein Minus, wird es so sein, dass es den Eislaufplatz nicht mehr gibt. Daher hoffe ich auf einen kalten Winter und viele Leute, die den Eislaufplatz in diesem Jahr füllen werden“, so Eder.