Melk

Erstellt am 21. März 2017, 02:52

von Markus Glück

Sicherheit: Schülerlotse soll Kreuzungen sichern. VP-Stadtpartei-Chef Patrick Strobl möchte ab neuem Schuljahr Schülerlotsen einsetzen: „Projekt baut auf Freiwilligkeit.“

APA/Pfarrhofer  |  NOEN, APA/Pfarrhofer

Geht es nach den Plänen von VP-Gemeinderat und Stadtpartei-Chef Patrick Strobl soll spätestens mit dem Start des neuen Schuljahres ein neues Schülerlotsen-Projekt in der Stadt starten.

Bereits vor Jahren hat es in der Stadt schon einmal einen Schülerlotsen gegeben. Damals entstand die Stelle aus den Umstrukturierungen bei der Post, in dessen Folge einige Mitarbeiter zur Polizei wechselten. „Unser Projekt baut dieses Mal auf Freiwilligkeit auf. Dabei sollen vor allem die gefährlichen Kreuzungsbereiche gesichert werden“, gibt Strobl Einblicke in seine Überlegungen.

Um das Projekt zu präsentieren und auch Freiwillige anzusprechen, wird es am Mittwoch, 29. März, um 10 Uhr in der Volksschule gemeinsam mit der Polizei eine Infoveranstaltung geben. „Natürlich wollen wir wissen, wie viele Freiwillige es gibt. Je mehr es sind, desto einfacher lässt sich ein derartiges System umsetzen“, erklärt Strobl, der beim Projekt auch den sozialen Aspekt des neuen Freiwilligenmodells der Stadt nach vorne kehrt.

Forderung nach Ampeln und Zebrastreifen

Aufgreifen möchte der VP-Stadtparteichef aber auch die Anliegen der Projektarbeitsgruppe 6 des Projektes „Stadt Melk hat Zukunft“. Für eine bessere Verkehrssicherheit in der Stadt, vor allem für Kinder und Jugendliche, fordern die Mitglieder mehr Zebrastreifen und Ampeln. Allerdings: Das Problem dabei ist, dass die Stadt die Installierung nicht selbst bestimmen kann. „Natürlich gibt es Bereiche, wo es Sinn macht“, denkt der Familienvater dabei etwa an die Senker-Kreuzung, „dort könnte dann aber etwa ein Schulweglotse zum Einsatz kommen.“