Erstellt am 15. April 2016, 09:49

von NÖN Redaktion

Melker FPÖ forderte „Burkini“-Verbot. Begonnen wurde die jüngste Melker Gemeinderatssitzung mit der Debatte über einen Dringlichkeitsantrag der FPÖ. Darin forderte sie ein Verbot der bei muslimischen Frauen üblichen Ganzkörperschwimmbekleidung („Burkini“) im Wachaubad.

Geht es nach den Freiheitlichen, dann soll Schwimmbekleidung wie diese im St. Valentiner Freibad verboten sein. Der Gemeinderat stimmte dem FPÖ-Dringlichkeitsantrag nicht zu. Foto: Kzenon/shuttterstock.com  |  NOEN, Kzenon/shuttterstock.com
Diese entspreche „den Hygienebedingungen in unseren öffentlichen Bädern“ nicht. Gleichlautende Anträge bringen die FPÖ-Fraktionen derzeit in allen niederösterreichischen Gemeinden mit Bädern ein.

Die anderen Parteien sahen jedoch keine Dringlichkeit und lehnten die Aufnahme in die Tagesordnung ab. Der für das Wachaubad zuständige Stadtrat Jürgen Eder (SPÖ) erklärte, es gebe bereits ausreichende Vorschriften zur erlaubten Badebekleidung im Melker Bad.