St. Pölten

Erstellt am 27. Juni 2016, 09:30

Trauma-Tag fordert Retter vom Roten Kreuz St. Pölten. Am 25. Juni 2016 fand in Oberndorf an der Melk eine intensive und praxisnahe Fortbildung für Rettungs- und Notfallsanitäter/innen des Roten Kreuzes St. Pölten statt.

Auf mehr als 10 verschiedenen Stationen mussten die Kursteilnehmer/innen fordernde Szenarien bewältigen oder hatten die Möglichkeit, bestimmte Fertigkeiten zu perfektionieren.

Die Sanitäter/innen wurden von fünf Trainer/innen und einer Notärztin durch die Fortbildung begleitet und in verschiedenen Szenarien gefordert. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Erstbeurteilung und Versorgung von schwerverletzten Patienten. Um möglichst realistische und einsatznahe Bedingungen zu erreichen, kamen im Zuge der Veranstaltung auch die realistische Notfalldarstellung und entsprechend instruierte Darsteller/innen zum Einsatz.

Neben Szenarien, in denen etwa ein gestürzter Motorradfahrer oder verletzte Personen nach verschiedenen Sport- und Freizeitunfällen versorgt werden mussten, galt es auch, weniger alltägliche Situationen zu bewältigen. Übungsannahmen, wie ein schwerer Unfall in einem Sägewerk oder die Rettung eines Patienten aus schwierigem Gelände, stellten die Kursteilnehmer/innen vor zusätzliche Herausforderungen.

Bei einem Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten und teils eingeklemmten Insassen konnten die Zusammenarbeit des Roten Kreuzes mit der Feuerwehr und die Leitung von größeren Schadenslagen trainiert und vertieft werden.

Neben dem Trainerteam, der realistischen Notfalldarstellung und den Verletztendarstellern waren eine Vielzahl weiterer Personen aus den Bereichen Logistik, Versorgung und Dokumentation in die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung involviert.

Lucas Oismüller vom Roten Kreuz St. Pölten hatte die Übung vor Ort am Sportplatz des SV Oberndorf organisiert. Sam Oismüller sorgte für die Verpflegung vor Ort. Mit dabei waren auch die FF Hub-Lehen und der FF St. Georgen/Leys. Dank gebührt seitens des Roten Kreuzes aber auch allen Anwohnern und Organisationen, welche Geräte bzw. Grundstücke zur Verfügung gestellt oder als Patientendarsteller mitgewirkt haben.