Erstellt am 12. Januar 2016, 05:03

von Jürgen Scheuchelbauer

Pannenhelfer mehr gefordert. Die „Gelben Engel“ des ÖAMTC leisteten im Bezirk Melk um 70 Mal häufiger Pannenhilfe als im Vorjahr.

Die »Gelben Engel« des ÖAMTC mussten im vergangenen Jahr 3.200 Mal im Bezirk Melk ausrücken.  |  NOEN, ÖAMTC

Der ÖAMTC-Pannendienst kam im abgelaufenen Jahr zu 3.200 Einsätzen im Melker Bezirk. Die „Gelben Engel“ mussten somit um 70 Mal öfter ausrücken als im Jahr 2014.

„Der Winter war am Jahresende sehr mild. Allerdings gab es am Jahresanfang einige Spitzentage, die für unsere Pannenfahrer besonders viel Arbeit brachten“, erklärt sich Gerhard Prantner, ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststellen Melk, Amstetten, St. Valentin, Scheibbs und Waidhofen/Ybbs, den Anstieg bei den Pannen-Einsätzen.

Am meisten waren die Pannenhelfer allerdings im Sommer gefragt. Im Juli 2015 kamen die „Gelben Engel“ im Bezirk zu den meisten (362) Einsätzen. Laut Prantner ist dies auf die vielen Hitzewellen zurückzuführen.

Defekte Batterien waren häufigster Pannengrund

„Am häufigsten mussten die ÖAMTC-Pannenfahrer wegen einer funktionsuntüchtigen Starterbatterie ausrücken“, so Stützpunktleiter Prantner. Probleme mit dem Motormanagement, Reifenschäden sowie verlorene oder eingesperrte Schlüssel zählten 2015 ebenfalls zu den Auslösern einer Panne.

Landesweit zeigt sich derselbe Trend. Der ÖAMTC kam hier 2015 zu 120.000 Einsätzen – um 2.000 mehr als im Vorjahr. Auf Landesebene war der Juli ebenfalls jener Monat mit den meisten Einsätzen.