Erstellt am 24. März 2016, 05:04

von Friedrich Reiner

Pfarrkirche in Weiten wird gesperrt. Gleich nach Ostern erfolgt der Start für die Innenrenovierung der Stephanskirche in Weiten. Rund ein halbes Jahr ist die Pfarrkirche gesperrt.

Im neuen Ausweichquartier der Pfarre Weiten: Dechant Pater Benedikt Triebl (v. l.), Mesner Karl Nödl und Bruno Rixinger.  |  NOEN, Reiner

Die Osterfeierlichkeiten finden in der Pfarrkirche statt. Am Ostermontag ist die heilige Erstkommunion und nach der Segensandacht am Abend wird die Pfarrkirche für ein halbes Jahr zur Gänze gesperrt.

Ab 29. März wird mit den Vorarbeiten begonnen. „Laut Bauamt der Diözese St. Pölten dauern diese Bauarbeiten bis Ende September“, sagt der Stellvertreter des Pfarrkirchenrates Bruno Rixinger. „Vielleicht können wir Erntedank schon wieder in der renovierten Kirche feiern“, hofft er.

Als Ausweichquartier während der Bauarbeiten steht eine leere Lagerhalle der Firma Landstätter zur Verfügung. Dankenswerterweise stellt die Firma Artner ihren Privatparkplatz für die Kirchenbesucher bereit. Für andere Anlässe und größere Festlichkeiten gibt es ebenfalls geeignete Örtlichkeiten, die immer zeitgerecht bekannt gegeben werden. So findet zum Beispiel die Florianimesse am 5. Mai im Feuerwehrhaus Weiten statt.

Renovierungskostenliegen bei 263.500 Euro

In der ersten Bauetappe werden folgende Arbeiten vorgenommen: Gerüstung, Verglasungsrestaurierung, Malerarbeiten, Beleuchtung, Läutesteuerung, Reinigung der Altäre, Steinmetzarbeiten, Verputzarbeiten, Elektroinstallationen und Beschalung.

Die Kosten wurden mit 263.500 Euro geschätzt, wovon die Pfarre Weiten selbst 184.450 Euro aufbringen muss. Ein Großteil davon wird durch Spenden finanziert. Der Rest sind Förderungen des Bundes, des Landes Niederösterreich, der Diözese St. Pölten und der Gemeinde Weiten.

Rixinger wirft einen Blick in die Zukunft: „Die zweite Bauetappe startet dann, wenn die Finanzierung gesichert ist. Hier warten der neue Volksaltar mit der Altarraumgestaltung und die Erneuerung der Kirchenbänke als Aufgabe. Es gibt aber noch keinen Zeitplan.“