Pöggstall

Erstellt am 21. März 2017, 02:49

von Anna Faltner

„Erlebnisladen“: Ein kunterbunter Laden. In ihrer „Sauerei“ verkauft die Pöggstaller Apothekerin Elisabeth Gmach- Mittermayer ab 1. April neben Fleisch-Produkten auch Kunst, Kosmetik und Ab Hof-Produkte.

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Schon weit über die Bezirksgrenzen hinaus ist Elisabeth Gmach-Mittermayer bekannt für ihre „tierischen“ Produkte, die sie in der Apotheke „zur Mariahilf“ verkauft. Unter der Marke „fairtreat“ will sie faire Leckerbissen anbieten. Ab 1. April auch in einem eigenen Laden: der „Sauerei“.

Ihren persönlichen Ab Hof-Verkauf betreibt sie in der Apotheke schon seit Jahren. Aus der ehemaligen Fleischerei am Hauptplatz 5 wurde nun ihr „Erlebnisladen“, in dem auch viele weitere regionale Produzenten die Chance haben, sich zu präsentieren. Die Produktpalette reicht von Honig, Dinkelprodukten, Mohn und Rosinen über Kunst und Kosmetik bis hin zu Leberstreichwurst und Speck aus dem hauseigenen Schweinestall. „Es ist ein kunterbunter Laden“, lacht sie.

Ursprung der „Sauerei“ ist der Schweinestall

Kulinarischer Höhepunkt ist die „Sauerei Semmel“ aus regionalem Brot, Leberkäse und Kriecherlsenf. Privat züchtet Gmach-Mittermayer Mangalitza-Schweine, produziert Streichwust, Speck, Schmalz und weitere Schmankerln aus artgerechter Tierhaltung. Der Respekt vor dem, was auf den Teller kommt, liegt Elisabeth Gmach-Mittermayer besonders am Herzen.

So entstand auch der Name „Sauerei“: „Weil alles mit dem Schwein zu tun hat. Ich bin der Meinung, wenn ich Fleisch esse, dann muss ich auch wissen, wie das Tier gelebt hat“, betont sie. Sechs Tage pro Woche steht sie ab nun in der Apotheke und in der „Sauerei“.

Garantie für ausreichend Vorrat gibt es keine: „Die Produkte, die wir verkaufen, können nicht in Massen produziert werden. Schon möglich, dass wir deswegen auch mal früher zusperren müssen.“ Wenn sich das Konzept bewährt, möchte sie zukünftig jede Art von Fleisch aus artgerechter Tierhaltung anbieten.