Erstellt am 03. Mai 2016, 05:04

von Walter Fahrnberger

Raiffeisenbanken: Fusion wurde fixiert. 98,8 Prozent der Delegierten der Raiba Region Melk stimmten für eine Verschmelzung zur Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel.

Die vier Geschäftsleiter der neuen Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel (v. l.): Leopold Grubhofer, Kurt Moser, Eduard Neumayer und Johann Vieghofer.  |  NOEN, Walter Fahrnberger

In der Vorwoche wurde die Fusion der Raiffeisenbank Region Melk mit der Raiffeisenbank Region Eisenwurzen besiegelt. Jeweils in ihrer Generalversammlung (Region Melk am Donnerstag, Region Eisenwurzen am Freitag) stimmten die Delegierten für die Verschmelzung zur Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel.

„Das ist ein historisches Ergebnis. Ich danke euch für euer Vertrauen. Wir werden sorgsam damit umgehen“, war auch Leopold Gruber-Doberer, Obmann der Raiba Region Melk und nunmehr auch Obmann der neuen Bank, sichtlich erleichtert.Vor allem der Zeitpunkt der Fusion sei ideal. Die Fusion passiert nämlich ohne Zwang. Beide Banken haben trotz wirtschaftlich turbulenter Zeiten ihren Delegierten erfreuliche Bilanzergebnisse präsentiert.

Größte Raiffeisenbank in ganz Österreich

Diese neue Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel ist mit einer Bilanzsumme von 1,5 Milliarden Euro ab nun die größte Raiffeisen-Primärbank Österreichs. Insgesamt 277 Mitarbeiter betreuen in 30 Bankstellen rund 74.000 Kunden.

Für die Kunden der ehemaligen Raiffeisenbank Region Melk selbst wird die Fusion erst mit der EDV-Verschmelzung ab 10. Juni spürbar, aber auch das nur marginal. Sie bekommen die Bankleitzahl von Eisenwurzen und daher einen neuen IBAN sowie neue Bankomatkarten. Die Codes bleiben allerdings unverändert.

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