Erstellt am 18. Oktober 2016, 05:00

von Markus Glück

Rotes Kreuz: Versorgung zwischen Ortsstellen verbessert. Durch bessere Vernetzung zwischen den Ortsstellen des „Roten Kreuz“ in der Region ist Einsatzwagen 24-Stunden besetzt.

Der verstärkten Zusammenarbeit der Ortsstellen in der Region ist es zu verdanken, dass rund um die Uhr ein Rettungswagen einsatzbereit ist.  |  ÖRK/Alexander Seger

Mit Kilb, Texingtal und St. Leonhard-Ruprechtshofen verfügt das Rote Kreuz über drei Ortsstellen in der Region, die immer wieder wegen des Mangels an Freiwilligen stöhnen. Durch die Notarzteinsatzfahrzeug-Einführung (NEF) Anfang Juli stand die Region vor dem Problem, zumindest einen Einsatzwagen (RTW) besetzen zu müssen – eine Vorgabe, die in den letzten Monaten viele Male schwer umsetzbar war.

Willi Kuhn ist Bezirksstellenkurator in Melk.  |  Stadt Melk/ Gleiß

Bei insgesamt fünf Workshops unter dem Motto „Melk Süd trifft sich“ wurde das Problem erörtert und schlussendlich auch behoben. „Wir haben den Prozess gestartet, um die Versorgung in der Region weiterhin zu verbessern“, betont Willi Kuhn, Landesgeschäftsführer-Stellvertreter des „Roten Kreuz“-Niederösterreichs.

Neues System für die Freiwilligen

Seit dem Start des Sommers läuft nun ein neues System, bei dem auch Freiwillige, zum Beispiel der Ortsstelle Kilb, ihren Dienst etwa im Texingtal verrichten können. Stellt etwa Texingtal den Einsatzfahrer, kann der Sanitäter aus allen anderen Ortsstellen der Region kommen. „Es funktioniert sehr gut“, zieht Kuhn nach vier Monaten eine erste Zwischenbilanz, „wichtig dabei war natürlich, dass wir die Ausstattung in den Dienststellen vereinheitlichten, damit sich auch jeder sofort zurechtfindet.“

Kuhn betont auch, dass dieses System ohne den großen Einsatz der Ortsstellen und der Freiwilligen nicht möglich gewesen wäre: „Um als Rotes Kreuz unsere Wertschätzung zu zeigen, laden wir unsere Freiwilligen quartalsmäßig zu einem Stammtisch ein.“

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