Erstellt am 09. Mai 2016, 08:59

Schwerer Unfall sorgt für Totalsperre und 12km Stau. Am späten Sonntagnachmittag (08.05.2016) wurde die Freiwillige Feuerwehr Melk auf die A1 Westautobahn zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert.

 |  NOEN, Einsatzdoku - Steyrer
Ein 32-jähriger Lenker aus Deutschland musste verkehrsbedingt abbremsen. Der dahinter fahrende Pkw, gelenkt von einem 55-Jährigen aus Ungarn, konnte laut Polizei seinen Pkw vermutlich nicht mehr anhalten und fuhr dem 32-Jährigen hinten auf.

Beide Lenker, sowie ein 37-jähriger Mitfahrer des vorderen Pkw, erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Der angeforderte Notarzthubschrauber sowie die Besatzung des Rettungswagen Melk und der Feuerwehrnotarzt der FF Melk versorgten die Verletzten. Die Patienten wurden ins Universitätsklinikum St. Pölten und in das Landesklinikum Amstetten gebracht.

Rückstau ohne Rettungsgasse

Für die Dauer des Hubschraubereinsatzes musste die Westautobahn Richtung Salzburg für rund 30 Minuten komplett gesperrt werden. Ein rund 12 km langer Stau war die Folge. Die Freiwillige Feuerwehr Melk übernahm  die Fahrzeugbergungen.

Im Stau kam es zu mehreren kleinen Auffahrunfällen, wo jedoch niemand verletzt wurde und kein Eingreifen der Florianis notwendig war. Leider funktionierte die Rettungsgasse auf manchen Streckenabschnitten nicht und sogar den Rettungsfahrzeugen war es mehrmals nicht möglich, durch den Stau zu kommen.