Emmersdorf an der Donau

Erstellt am 23. August 2016, 05:04

von Anna Faltner

Emmersdorferin als Freiwillige in Mexiko. Die 26-jährige Margareta Pittl aus Emmersdorf betreut und unterrichtet in Guadalajara blinde und sehbehinderte Kinder.

Die 26-jährige Margareta Pittl aus Emmersdorf verbringt ein Jahr als „Jesuit Volunteer“ in Mexiko. Sie betreut und unterrichtet blinde und sehbehinderte Kinder an der Helen-Keller-Schule in Guadalajara.  |  zVg

Ein Freiwilliges Soziales Jahr in Mexiko – dieses Projekt nimmt die 26-jährige Margareta Pittl aus Emmersdorf nun in Angriff. Sie verbringt ein Jahr in Guadalajara als „Jesuit Volunteer“ um blinde und sehbehinderte Kinder zu betreuen und zu unterrichten. In der Vorwoche startete sie ihre Reise.

Margareta Pittl hat gerade ihr Lehramtsstudium (Deutsch und Religion) beendet und möchte mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr einen neuen Lebensabschnitt beginnen.

„Ich hatte das Glück oder das Privileg, in eine Zeit, in ein Land und in eine Familie hineingeboren worden zu sein, die es mir an nichts fehlen ließen“, erzählt die 26-Jährige. Als „Jesuit Volunteer“ möchte sie diese Erfahrung verantwortungsvoll nutzen und mit den Kindern in Guadalajara teilen.

„Die Kinder sollen unter Miteinbeziehung ihrer Familien und der breiteren Gesellschaft gefördert werden.“

Margareta Pittl, „Jesuit Volunteer“

Ihr Freiwilliges Soziales Jahr verbringt Margareta Pittl an der Helen-Keller-Schule in Guadalajara. Dort werden blinde und sehbehinderte Kinder im Alter von drei Monaten bis 15 Jahren betreut und unterrichtet. „Die Kinder, größtenteils aus sozioökonomisch schwachen Familien, sollen ganzheitlich, unter Miteinbeziehung ihrer Familien und der breiteren Gesellschaft gefördert werden“, betont Pittl.

Ein zentraler Punkt der „Jesuit Volunteers“ ist die Öffentlichkeitsarbeit. Während ihrem einjährigen Aufenthalt in Mexiko berichtet Margareta Pittl auf ihrem Blog von ihren Eindrücken und Erfahrungen: https://vamosamexiko.wordpress.com/margareta.