Erstellt am 03. Oktober 2017, 05:01

von Anna Faltner

Josef Baum: „Kämpfen bis zum Schluss für Donauuferbahn“. Ab Oktober werden erste Teile der Donauuferbahn abgebaut. Regionalforum und Politiker setzen sich gegen Auflassung ein.

Bald werden Bahngleise, Brücken und Tunnel der Donauuferbahn abgebaut. Das Verkehrs- und Regionalforum Waldviertel unternimmt einen letzten Versuch, die Auflassung zu stoppen  |  Schweiger

Mit 12. Dezember 2010 wurde der Verkehr auf der Donauuferbahn zwischen Emmersdorf und Sarmingstein eingestellt und durch Busse ersetzt. Seit Sommer ist das Auflassungsverfahren rechtskräftig. Im Oktober wird die erste Brücke (im Marbacher Gemeindegebiet Granz) abgebaut.

Für das Verkehrs- und Regionalforum Waldviertel sowie für Politiker und Bürger ist das dennoch kein Grund aufzugeben. „Wir starten jetzt so richtig und kämpfen bis zum Schluss“, betont Obmann Josef Baum vom Verkehrs- und Regionalforum. Mit einer Radsternfahrt am 7. Oktober (14 Uhr) in Marbach wollen sie ihr Anliegen untermalen: das Auflassungsverfahren zu stoppen.

Petition von über 800 Personen unterzeichnet

Seit der Vorwoche kursiert online eine Petition, die bereits von mehr als 800 Personen unterzeichnet wurde. „Vom Land NÖ gibt es noch keine Bewegung, obwohl es wirklich wichtig wäre“, so Baum. Zentraler Hintergrund ihrer Aktion ist der Güterverkehr. „Es ist ja paradox, wenn man den Schotter per Lkw zu weit entfernten Bahnhöfen bringen muss“, bemerkt er in Richtung Hartsteinwerk Loja.

Die Meinungen der Bezirks-Politiker und weitere Hintergründe zur Petition für den Erhalt der Donauuferbahn lest ihr in der aktuellen Ausgabe der Melker NÖN sowie im ePaper.

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