Emmersdorf an der Donau

Erstellt am 19. Oktober 2016, 05:00

von Anna Faltner

Schranken bleibt geschlossen. Emmersdorfer forderten die Öffnung des Schrankens in der Kolomanistraße. Bei Verhandlung wurde dies abgelehnt. Grund dafür: Gefahr im Straßenverkehr wäre zu groß.

NOEN

Erst vor Kurzem überzeugte sich Landesrat Stephan Pernkopf vom momentanen Fortschritt der Bauarbeiten am Emmersdorfer Hochwasserschutz. Unmut bei den Anrainern löst jedoch die derzeitige Umleitung – vor allem über Gossam – aufgrund der Arbeiten aus.

Umleitungsstrecke über Gossam

Die Bewohner der Ost-Siedlung müssen seit Mitte September und voraussichtlich noch bis Ende März die Umleitungsstrecke über Gossam in Kauf nehmen. Das sind rund fünf Kilometer mehr Fahrtweg als zuvor. Besonders auf Facebook beklagen einige Anrainer ihre Sorgen.

Demnach benötigen sie für ihre Wege nach und aus Emmersdorf hinaus zehn Minuten länger. Eine weitere Sorge der Bewohner ist auch der Zustand der Nebenstraßen, auf denen sie umgeleitet werden. Als mögliche Lösung stand die Öffnung des Schrankens in der Kolomanistraße zur Debatte.

150 Personen unterschrieben Petition

Mehr als 150 Personen unterschrieben für die Öffnung sogar eine Petition. Letztendlich ohne Erfolg: Denn bei einer Verhandlung am Freitag wurde gesetzlich beschlossen, dass eine Öffnung des Schrankens für den Verkehr zu gefährlich wäre. „Die Umleitung bleibt weiterhin so, wie sie derzeit ist. Es gibt keine andere Möglichkeit“, sagt VP-Bürgermeister Josef Kronsteiner.

Ein Fortschritt konnte dadurch dennoch erzielt werden. „Das Land Niederösterreich ist sehr bemüht, dass die Nebenstraßen regelmäßig schnee- und eisfrei gehalten werden. Für uns ist das trotzdem ein Erfolg“, so Kronsteiner. In der nächsten Woche sollen diesbezüglich erste Gespräche mit der Straßenmeisterei stattfinden.