Erstellt am 20. September 2015, 10:57

Was tun mit dem Wald?. Stora Enso bietet Know-How und Unterstützung für private Waldbesitzer. Regelmäßige fachgerechte Bewirtschaftung hält Wald gesund und sichert Wertbestand

 |  NOEN, Stora Enso
Wer eigenen Wald besitzt, hat diesen in den meisten Fällen geerbt. War das früher ein Garant für Arbeit und ein sicheres Einkommen, ist mit dem gesellschaftlichen Wandel für viele Menschen der Bezug zur Land- und Forstwirtschaft verloren gegangen. Immer mehr der sogenannten „neuen“ Waldeigentümer haben das wirtschaftliche Interesse an ihrem Wald verloren und wollen bzw. können nicht mehr die nötige Zeit und Arbeit aufwenden, um ihn fachgerecht zu bewirtschaften.
 
Rund die Hälfte des österreichischen Waldbestandes sind laut Bundesforschungszentrum für Wald private Kleinwälder mit jeweils weniger als 200 Hektar Fläche. Insgesamt handelt es sich dabei um rund 1,6 Millionen Hektar Waldfläche mit 1,5 Milliarden Bäumen, Tendenz steigend. Die Instandhaltung dieser Wälder erfordert nicht nur viel Zeit, sondern auch die nötige Expertise. „Bei der Bewirtschaftung von Wäldern geht es nicht nur um Ertrag sondern auch um Pflege. Eine fachgerechte Durchforstung macht den Wald gesünder und standhafter gegen widrige Witterungsbedingungen. Gleichzeitig wächst dadurch mehr Holz nach als in einem unbewirtschafteten Wald, was einerseits gut für das Klima ist, andererseits den Wertbestand des Waldes auch für die Zukunft absichert“, erklärt Norbert Hüttler, Einkaufsleiter Holz in Zentraleuropa bei Stora Enso.

Private Waldbesitzer profitieren von Beratung, Ankauf, Abwicklung

Stora Enso versteht sich als erster Ansprechpartner nicht nur für Großwaldbesitzer und Forstbetriebe, sondern auch für all jene, die ihre Verantwortung als private Waldeigentümer wahrnehmen wollen, ohne selbst vollständig in der Forstwirtschaft tätig zu sein. Expertinnen und Experten von Stora Enso beraten am neuesten forstwirtschaftlichen Stand bei Waldpflege, Holznutzung oder Ausformung und helfen auf Wunsch bei häufig auftretenden Problemen, wie der Ermittlung von Grundstücksgrenzen, forstlichen Behördenverfahren oder der Organisation von Holzlagerplätzen.

Als führender holzverarbeitender Betrieb ist Stora Enso der ideale Abnehmer für alle Holzsortimente. Neben Fichte und Kiefer als Sägerundholz kauft Stora Enso auch Industrieholz für die Papier- und Plattenindustrie sowie Biomasse für die thermische Verwertung. Besonderer Fokus liegt auf einer optimalen Wertausbeute, auch bei Kleinmengen.

Kooperation mit ausgewählten Schlägerungs- und Transportunternehmen

Beim sogenannten „Stockkauf“ entsteht für Waldbesitzer gar kein zusätzlicher Aufwand. Stora Enso kümmert sich in Kooperation mit ausgewählten Schlägerungs- und Transportunternehmen um die gesamte Ernte, vom fachgerechten und nachhaltigen Einschlag bis zum Abtransport.

„Die Erhaltung des Ökosystems Wald ist für uns eine Priorität, daher beziehen wir Holz ausschließlich aus nachhaltig genutzten bzw. zertifizierten Wäldern. In der Verarbeitung setzen wir höchste Umwelt- und Arbeitssicherheitsstandards über die gesamte Wertschöpfungskette voraus. Waldbesitzern garantieren wir eine rasche und übersichtliche Abwicklung, marktgerechte Preise, sowie rasche und sichere Bezahlung“, so Hüttler.

Aktive Waldnutzung als Beitrag zum Klimaschutz

Aktuelle Studien belegen, dass Holz, das etwa als Baumaterial eingesetzt wird, eine wesentlich bessere CO2-Bilanz besitzt als wenn es ungenutzt im Wald bleiben würde. Dieser Effekt entsteht dadurch, dass für das eingesetzte Holz einerseits entsprechend weniger Kunststoff, Beton oder Metall erzeugt werden muss, andererseits im Wald neues Holz nachwachsen und wieder CO2 speichern kann. Solange insgesamt nicht mehr geschlägert wird als im Wald nachwächst ist der Einsatz von Holz ein beachtlicher Beitrag zum Klimaschutz.
„Waldbesitzer tun sich selbst und der Umwelt etwas Gutes, wenn sie ihren Wald nachhaltig bewirtschaften oder bewirtschaften lassen. Stora Enso bietet dazu ein umfassendes ganzjähriges Service, sodass Interessierte ihren Wald jederzeit auch ohne persönlichen Aufwand fachgerecht und nachhaltig nutzen und von den Erträgen profitieren können“, so Hüttler.