Erstellt am 05. April 2016, 05:04

von Elisabeth Schuster

Wenn Kinder Weltprobleme lösen. ünf Tage verbrachten Schüler aus Melk, Kilb und Emmersdorf damit, Probleme der Welt gemeinsam zu lösen.

Rafaela Fridrich diskutierte mit John Hunter über die Probleme der Welt. Gemeinsam mit 35 anderen Schülern spielte sie in der Vorwoche das »World Peace Game« im Stiftsgymnasium Melk.  |  NOEN, Franz Gleiß
„Ich finde das World Peace Game echt cool.“ Mit dieser Meinung stand Berfin Sönmez vergangene Woche nicht alleine da. Alle 35 Schüler waren hellauf begeistert – und das sah man ihnen auch an.

Vom Finanzminister bis hin zum Waffenhändler

Bereits zum dritten Mal fand das „World Peace Game“ im Bezirk Melk statt. Dabei werden an fünf Tagen Probleme der Welt spielerisch gelöst. Schüler von fünf Schulen – darunter das Stiftsgymnasium Melk, die NMS Kilb und die NMS Emmersdorf – waren unter den Teilnehmern. Zwischen zwölf und 14 Jahren waren die Finanzminister erfundener Länder, Vertreter der Weltbank bis hin zu Waffenhändlern. „Die Schüler in Melk waren sehr gut. Sie haben die Probleme in innovativen, einzigartigen und auch unerwarteten Wegen gelöst. Obwohl die Probleme, die ich ihnen gab, vermuten hätte lassen, dass sie alle gegeneinander wären, aber sie ließen das hinter sich“, sagt ein sichtlich stolzer Entwickler des Spieles, John Hunter.

Das ganze Spiel war übrigens in Englisch. War das ein Problem? „Nein, es ist überhaupt nicht schwierig“, sagt Manfred Karner aus dem Stiftsgymnasium Melk. Der Schüler war voller Elan dabei. Genauso wie Alina Sotzko, ebenfalls Schülerin des Stiftes: „Wir bekommen einen Einblick, wie die Politik ist. Es ist spannend, mit fremden Schülern Probleme zu lösen.“

Während der Pädagoge John Hunter den Vormittag mit den Schüler verbrachte, widmete er sich am Nachmittag den Pädagogen. Sie kamen von der ganzen Welt, um von Hunter zu Spielleitern ausgebildet zu werden.